England will Fußball-WM nach Hause holen 

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Aushängeschilder für die Fußball-WM 2018: David Beckham und Wayne Rooney(re.).

London - England will den Fußball für die WM wieder in sein Mutterland holen. Mit Kicker-Ikone David Beckham, Premierminister Gordon Brown und Prinz William hat der englische Verband seine Bewerbung um die Ausrichtung der WM 2018 oder 2022 gestartet.

“Für England spricht die Fußball-Leidenschaft. Es ist unser Nationalsport. Hunderttausende feuern jedes Wochenende englische Mannschaften an, und Millionen weltweit“, erklärte FA-Präsident Lord Triesman bei der Vorstellung der Kampagne unter dem Motto “England United - The World Invited“ im Wembley-Stadion. “Wir glauben, dass wir eine außergewöhnliche WM ausrichten können“, betonte Triesman.

“Englands Liebe für Fußball ist weltbekannt, er liegt uns im Blut“, erklärte Prinz William per Videobotschaft. Brown verwies auf die große Fußball-Tradition des Landes, das die WM allerdings bislang nur einmal 1966 ausrichtete und damals im Endspiel gegen Deutschland gewann. Zuletzt scheiterte England mit einer Bewerbung um die Ausrichtung der WM-Endrunde 2006, die dann in Deutschland stattfand.

Auch Beckham strich die englische Fußball-Begeisterung heraus, die von Parks und Amateurplätzen bis hinauf in die Premier League reiche. “Weltstars wie Zinedine Zidane haben mich immer als erstes gefragt: 'Wie ist es, in England zu spielen?', erzählte Beckham in Anwesenheit von Veteranen der Weltmeister-Elf von 1966 wie Sir Geoff Hurst und Sir Bobby Charlton und aktueller England-Stars wie Wayne Rooney.

Der Chef der Bewerbungs-Kampagne, Andy Anson, warnte zugleich vor “Arroganz und Selbstzufriedenheit“. Daher sei bei der Bewerbung, über die der Weltverband FIFA im Dezember 2010 entscheiden wird, auch auf den früheren, international als überheblich empfundenen Slogan “Football is coming Home“ verzichtet worden, ergänzte Anson.

Australien, Indonesien, Japan, Mexiko, Russland und die USA gehören zu Englands Konkurrenten ebenso wie gemeinsame Bewerbungen von Niederlande/Belgien und Spanien/Portugal. Für 2022 kommen noch Katar und Südkorea hinzu. Bislang haben 15 englische Städte Interesse angemeldet, als Austragungsorte zu fungieren, darunter Sheffield oder Leeds, deren Teams derzeit nicht in der Premier League spielen.

dpa

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