Brucker Footballer siegen mit 31:0

Razorbacks erzielen vier Touchdowns gegen Neu-Ulm

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Einen starken Start haben die Regionalliga-Footballer der Fursty Razorbacks im ersten Jahr nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga hingelegt. Das 31:0 (24:0) gegen Neu-Ulm vor gut 350 Zuschauern im Stadion Auf der Lände macht Appetit auf mehr.

Einen Platz unter den ersten Drei der Tabelle hat Chefcoach Florian Müller als Ziel für die Saison ausgegeben. Nach der Leistung bei der Auftaktpartie erscheint das keine Träumerei zu sein – auch wenn Müller warnt: „Wir werden sicher noch auf stärkere Gegner treffen.“ In der Tat konnten die Schwaben ihre selbst gesteckten hohen Ansprü- che als Aufstiegsfavorit nicht bestätigen. Anders die Brucker, die in allen Mannschaftsteilen überzeugen konnten. Vor allem die Abwehr trumpfte groß auf und ließ die Neu-Ulmer nie zur Entfaltung kommen. Allen voran tat sich Maximilian Popp hervor, der zahlreiche gegnerische Angreifer stoppte. André Pfrieger gelang es außerdem, einen Pass des gegnerischen Spielmachers abzufangen. Und Routinier Dietmar Stumvoll reagierte geistesgegenwärtig, als er einen fallen gelassenen Ball der Gäste eroberte. Da störte es dann auch nicht, dass der Angriffsmotor im ersten Viertel noch nicht ganz rund lief. Lediglich ein Field Goal von Maximilian Kollmannsberger brachte für die Brucker Punkte auf die Anzeigetafel. 

Fursty Razorbacks eilen unaufhaltsam von Touchdown zu Touchdown

Spätestens mit Beginn des zweiten Viertels marschierte der Brucker Angriff dann aber unaufhaltsam voran. Angeführt wurde er dabei vom neuen US-Spielmacher Jackk Eddy, der erst kurz vor Saisonstart eingeflogen wurde. Für die kurze Vorbereitungszeit zeigte der junge Werfer bereits erstaunliche Führungsqualitäten. „Er hat die Bälle gut verteilt“, lobte auch Coach Müller. Mit einen Anteil daran hatten auch die jungen Passempfänger Niclas Holzapfel und Andreas Berger, die viel Potenzial erkennen ließen und jeweils einen Pass von Eddy zum Touchdown fingen. Einen weiteren Touchdown erlief der US-Spielmacher selbst, außerdem trug auch Cedric Bosse das Leder-Ei für sechs Punkte in die Neu-Ulmer Endzone. 

Chefcoach Müller: "Wir haben noch Steigerungspotenzial"

Die 31 Brucker Zähler machten Tobias Möldner mit zwei sowie Kollmannsberger und Daminik Alo mit je einem Extrapunkt komplett. Trotz seines leichten Tritts auf die Euphoriebremse mit dem Verwies auf stärkere Gegner sieht Müller seine Truppe noch nicht am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angekommen. „Wir mussten gegen Neu-Ulm noch nicht alles zeigen und haben noch Steigerungspotenzial.“ 

Andreas Daschner

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