Gegner war individuell und mental schneller

A-Jugend Handballerinnen aus Gröbenzell unterliegen Brunsbüttel

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Die Gröbenzeller Handballerinnen gaben alles.

Die 23:33 (10:17) Niederlage der A-Jugend des HCD Gröbenzell gegen die HSG Marne/Brunsbüttel geht in Ordnung. Aufgrund der starken Leistung in Oldenburg haben die Gröbenzeller Handballerinnen jedoch noch ein Endspiel.

Gröbenzell - Vor der berüchtigten offensiven Deckung hatte Trainer Frank Graf seine Spielerinnen gewarnt. Und mit Spielbeginn sah er sich auch prompt bestätigt. Mit einer drei-drei-Abwehr empfing das Gästeteam von Coach Helge Thomsen die Gröbis. Anfangs konnte der HCD Rückraum mit Jana Epple, Chrissi Schweiger und Anna Leiber das Problem auch noch ganz gut lösen (6:8 nach 16 Minuten), doch mit zunehmender Spieldauer wurde diese Herausforderung größer. Die Gäste, die zudem offensiv stark agierten, hatten im weiteren Verlauf in der Abwehr nun das Rezept gefunden. Auch die von Frank Graf versuchte „Empty Goal“-Variante half nicht wirklich weiter. Bis zur Halbzeit konnte Brunsbüttel somit auf 10:16 davonziehen. 

Gästeteam individuell besser und mental schneller

Auch Durchgang zwei brachte nicht die erhoffte Wende für den HCD. Marne überzeugte mit einer starken Abwehrleistung und konnte auch offensiv immer wieder, unter anderem durch die individuelle Klasse von Ellis Meg Bruhn (neun Tore), Akzente setzen. Während der HCD noch um das Torverhältnis bemüht war, konnten die Gäste, die nach eigenen Angaben auch einen sehr guten Tag erwischt hatten, die Partie auslaufen lassen. Die HSG Marne/ Brunsbüttel war einfach individuell besser, mental schneller und hat die Partie deshalb auch in der Höhe völlig verdient gewonnen. 

Einzug ins Viertelfinale noch möglich

Für den HCD gibt es jedoch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Aufgrund der zwei Punkte gegen Oldenburg steht nun in knapp drei Wochen ein Endspiel um den Einzug ins Viertelfinale der Bundesliga gegen die SG BBM Bietigheim an. Beide Teams kennen sich unter anderem aus diverse Quali-Spielen der letzten Jahre ziemlich gut. Auch wenn Bietigheim nach Rekonvaleszenz zweier Stammspielerinnen bis dahin wieder mit einem starken Kader antreten wird, ist die Aufgabe für den HCD nicht unlösbar. Für Trainer Frank Graf stehen derweil noch einige Trainingseinheiten auf dem Plan, zumal er bemüht ist, dass sein Team nicht zu verkrampft in diese Partie gehen wird. 

red

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