Auf Kläranlage in Geiselbullach

Grundsteinlegung für neues Verwaltung- und Betriebsgebäude

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Architekt Robert Winzinger (rechts) platzierte die massive Zeitkapsel aus Edelstahl vor den Augen der 120 Interessierten, Politiker und Mitarbeiter der Kläranlage. Der Zylinder ist gefüllt mit Münzen, Tageszeitungen, dem Glückscent von Puchheimer Bürgermeister Norbert Seidl sowie dem Gruß- wort von Allings Bürgermeister Frederik Röder.

Mitarbeiter der Kläranlage des Amperverbandes in Geiselbullach dürften sich freuen, denn ihre Arbeitskleidung wird zukünftig, nicht nur innerhalb eines Spinds, sondern sogar durch eine Wand von den privaten Klamotten aufbewahrt. Am 21. März wurde der Grundstein für das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude gelegt, was rund 90 Mitarbeitern Platz bieten soll. Und der nächste Bau steht bereits bevor.

Olching - Münzen, zwei Tageszeitungen, das Glück-Centstück von Puchheims Bürgermeister Norbert Seidl und ein Grußwort von Allings Bürgermeister und dem Verbandsvorsitzenden Frederik Röder. Im Inneren einer Zeitkapsel aus Edelstahl werden diese „Schätze“ für die Nachwelt erhalten, die Architekt Robert Winzinger an dem Ort platziert, wo in naher Zukunft die Mitarbeiter speisen sollen. „Wir befinden uns hier sozusagen in der Kantine“, sagt Winzinger. 

Eine Mauer trennt zukünftig Privat- von Arbeitskleidung

Seit zwei Jahren laufen die Planungen für das neue Betriebsund Verwaltungsgebäude bereits, welches der Amperverband bei Robert Winzinger in Auftrag gab. Etwa 11,9 Millionen Euro wurden für den Bau des Gebäudes eingeplant, dass rund 90 Mitarbeitern Platz bieten soll und schon im kommenden Jahr fertig sein soll. „Es ist geplant, dass das Gebäude zum Jahresende fertig wird“, sagt Winzinger. Die Kosten für das Bauvorhaben übernimmt der Amperverband. Anstoß für den Bau auf dem Kläranlagengelände in Geiselbullach war der nötige Neubau des sogenannten „Schwarz-Weiß“-Bereichs für die Mitarbeiter“, erklärt Thomas Mösl, Geschäftsleiter des Amperverbandes. Aus hygienischen Gründen wird seit jeher Privatkleidung von Arbeitskleidung getrennt, früher geschah das mit Hilfe eines Spinds: Auf der einen Seite die Arbeits-, auf der anderen Seite die Privatkleidung. Doch das soll sich für die Mitarbeiter jetzt ändern: „Mit dem Neubau werden Arbeits- und Privatkleidung räumlich von einander getrennt“, erklärt Thomas Mösl. 

Amperverband wurde rezertifiziert

Etwa 120 Besucher verfolgten die Grundsteinlegung, darunter der Ehrenvorsitzende des Zweckverbandes Amperversorgung Erich Pürkner und Peter Braun (Ehrenvorsitzender Amperverbandes), sowie etwa 90 Mitarbeiter und zehn Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und Städte sowie die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler. Im feierlichen Rahmen der Grundsteinlegung wurde der Amperverband von Raimund Fußeder, Gewerbeaufsicht Regierung von Oberbayern, zum zweiten Mal für drei weitere Jahre mit OHRIS (Occupational Health and Risk-Managementsystem) zertifiziert. Das Zeugnis wird an Unternehmen verliehen, die „am Arbeitsplatz für eine systematische Vorbeugung gegen Arbeitsunfälle und Gesundheitsrisiken sorgen.“ Schon in wenigen Monaten dürfte wohl erneut gefeiert werden. „Immer Sommer beginnen wir mit dem Parkdeck“, sagt Winzinger. Für rund eine Million Euro soll es 99 Fahrzeugen Platz bieten. 

Felix Hamann

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