Neben Spitzensportlern aus München und der Region nahmen Läufer aus ganz Deutschland teil 

Vier Asylbewerber aus FFB beim Silvesterlauf im Olympiapark

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Mehr die Freude als die Strapaze steht den Brucker Flüchtlingen nach dem Silvesterlauf buchstäblich ins Gesicht geschrieben

Fürstenfeldbruck/München – Auch vier Flüchtlinge aus dem Flüchtlings-Container in der Brucker Hasenheide  waren im Rennen: Am letzten Tag des alten Jahres fand inzwischen zum 31. Mal der traditionelle Münchener Silvesterlauf im Olympiapark von Oberbayerns größtem Lauf- und Triathlonverein, dem München Road Runner Club (MRRC) statt. Neben Spitzensportlern aus München und der Region nahmen wie in den Vorjahren auch Läufer aus ganz Deutschland und dem Ausland an dem Zehn-Kilometerlauf teil. Insgesamt gingen 2.900 Läuferinnen und Läufer in den verschiedenen Altersklassen an den Start.

Der Brucker Dirk Hasenjaeger, der sich sowohl beim Silvesterlauf als auch bei den ehrenamtlichen Helfern der Caritas für die Asylbewerber der Erstaufnahmeeinrichtung im Brucker Fliegerhorst engagiert, ermöglichte die Teilnahme der vier Läufer aus Äthiopien und dem Senegal. Über seine Kontakte zum MRRC stellte ihm der Club vier Freistartplätze zur Verfügung. Der Kontakt zu den Flüchtlingen kam über Birgit Epp und Helmut Heins vom Asylhelferkreis Fürstenfeldbruck zustande. Mit der Teilnahme bereitete Hasenjaeger den vier Läufern aus der Hasenheide nicht nur eine große Freude, sondern die Brucker Teilnehmer lieferten über die zehn Kilometerstrecke trotz des für sie doch recht ungewöhnlichen Untergrund wie Schnee und Eisglätte eine gute Leistung ab. Birra Wakegna aus Äthiopien benötigte 40:31 Minuten und belegte den 48. Platz. Bamba Fall aus Senegal erreichte das Ziel nach 44:04 Minuten und wurde damit 135. Sein Landsmann Maglick Ba kam als 255. nach 46:45 Minuten ins Ziel und Felix Sylva belegte mit 52:25 Minuten den 569. Platz. 

Dieter Metzler

 

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