Wenn die Bandits zum Golden Ball einladen, strömen die jungen Baseballer aus Nah und Fern in den Landkreis FFB

Baseball-Action in Gröbenzell

+
Hinten von links : Thomas Eckardt (Trainer), Simon Sturm, Korbinian Simon, Kai Sponbrucker, Chris Matern (Trainer) Vorne von links: Leo Simon, Florian Sirtl, Nicolas Schmitz, Leon Franken, Simon Hiesl.

Gröbenzell – „Wir sind mit unserer Jugend viel auf Turnieren unterwegs, aber dieses hier ist mit Abstand das am besten organisierte“ lobte ein Coach die Gröbenzeller Baseballer. Wenn die Bandits zum Golden Ball einladen, strömen die jungen Baseballer aus der Nähe und mittlerweile auch aus der Ferne in Scharen nach Gröbenzell.  Das Glück war dabei leider nicht auf der Seite der Gastgeber: Sie wurden auf Platz 5 gelost und hatten deshalb trotz der starken Gruppenspiele keine Möglichkeit mehr in den Kampf um die ersten acht Plätze einzugreifen.

Ursprünglich ein bayerisches Turnier, hat es sich schon seit einigen Jahren über die Landesgrenzen hinaus herumgesprochen, dass Organisation und Stimmung hier immer erstklassig sind.Auch die perfekte Infrastruktur „Fünf Hallen unter einem Dach sowie ausreichend Parkplätze, das findet man sonst nirgendwo!“ löst Begeisterung unter den Teilnehmern aus. Und so sorgten an diesem Wochenende wieder Nachwuchsspieler aus 44 Mannschaften für Action in der mit über 200 Zuschauern gut gefüllten Wildmooshalle. Die jüngsten Spieler waren erst fünf, die ältesten 15 Jahre alt. Gespielt wurde um den Wanderpokal „Golden Ball“ und um den bayerischen Jugendmeistertitel im Indoor-Baseball. Neben der etablierten Jugendmannschaft der Bandits nahmen auch die beiden Gröbenzeller Nachwuchsmannschaften (Jugend 2 und Schüler) am Turnier teil und konnten wertvolle Spielerfahrung sammeln. Die erste Bandits-Jugend spielte größtenteils sehr souverän und lag am Ende der Gruppenspiele auf Platz 3, unter normalen Umständen der sichere Einzug ins Achtelfinale. Da sie aber mit den Gauting Indians und den Baldham Boars punktgleich lagen, entschied gemäß der Turnierregel das Los über die Platzierung und damit über den weiteren Spielverlauf. Das Glück war dabei leider nicht auf der Seite der Gastgeber: Sie wurden auf Platz 5 gelost und hatten deshalb trotz der starken Gruppenspiele keine Möglichkeit mehr in den Kampf um die ersten acht Plätze einzugreifen. Am Ende erreichten sie den zehnten Platz. Zufrieden waren die Jungs damit natürlich nicht, aber sie blieben als faire Gastgeber bis zum spannenden Endspiel, in dem die Virngrund Elks aus Ellwangen die Stuttgart Reds bezwangen. Der Pokal wanderte also nach Ellwangen, während der bayerische Jugendmeistertitel an die Fireballs aus Allershausen ging.

Eva Schmitz  

Gröbenzell Bandits

Auch interessant

Kommentare