SVM verliert gegen Münchner Regionalligist – Bezirksliga-Basketballer des SV Mammendorf schieden erwartungsgemäß im Viertelfinale mit 59:76 aus

Packender Pokalfight in Mammendorf

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Der Bezirksligist SV Mammendorf lieferte dem Regionalligisten DJK München ein packenden Pokalfight.

Mammendorf – Die Bezirksliga-Basketballer des SV Mammendorf schieden erwartungsgemäß im Viertelfinale des Bayernpokals am Samstagabend in der heimischen Mehrzweckhalle gegen die in der 2. Regionalliga spielenden Gäste DJK SB München mit 59:76 aus. Die Mannschaft von Trainer Albert Schreier lieferte dem Favoriten aus der bayerischen Landeshauptstadt vor der Rekordkulisse von 160 Zuschauern ein mitreißendes Spiel. Einziger Wermutstropfen war die kurz vor Schluss von Per Sebald erlittene Knie-Verletzung.

 „Für uns ist es eigentlich das einfachste Spiel der Saison“, meinte Schreier relativ gelassen vor der Begegnung gegen die vier Klassen höher spielenden Münchner Gäste. „Bei dem Klassenunterschied hat man null Chancen. Wir haben mit dem Erreichen des Viertelfinales unser Ziel mehr als erreicht. Eigentlich wollten wir nur mal eine Runde gegen einen höherklassigen Verein spielen.“ Nachdem der Bezirksliga-Fünfte in der ersten Runde ein Freilos erwischt hatte, räumten die Mammendorfer in Runde zwei und drei jeweils einen Bayernligisten aus dem Weg. Stellte dieser Erfolg schon eine Überraschung dar, so machten sich die Schwarz-Gelben im Viertelfinale nichts vor. „Wir haben nur Außenseiterchance“, meinte auch Bürgermeister Josef Heckl, begeisterter Basketballer und stellvertretender Abteilungsleiter. Als Mathias Euringer beim 0:10-Rückstand den ersten Dreier für die Gastgeber holte, brandete erstmals Jubel in der Mammendorfer Halle auf. Beflügelt durch den Treffer legte der Underdog endgültig seine Ehrfurcht vor dem Regionalligisten ab. Die Mammendorfer spürten, dass die Gäste sie wohl unterschätzten. Und als schließlich der SVM mit 18:15 kurz vor Ende des ersten Viertels in Führung ging, glich die Halle einem Tollhaus. Mit 20:19 ging es in die erste Pause. DJK-Trainer Robbie Schwarz nutzte die Pause und brachte seine Mannschaft auf Vordermann. Gereizt rief DJK sein Potential ab und zog in den zweiten zehn Minuten auf 43:27 davon. In dieser Phase des Spiels war der mehrfache Klassenunterschied deutlich zu sehen. Doch frenetisch angefeuert von den Zuschauern wehrte sich Mammendorf nach Kräften. Auch wenn die Niederlage nicht abzuwenden war, so zeigte die Mannschaft Leidenschaft und Einsatz und gab sich niemals auf. Mit nur elf Punkten Rückstand gings ins Schlussviertel. Am Ende waren es 17 Punkte Unterschied. „Die Münchner waren top, wir waren top motiviert“, meinte Kapitän Thomas Loder kurz nach Ende des Vergleichs zwischen David und Goliath. „Meine Mannschaft hat bravourös gespielt. Ich bin hochzufrieden“, lobte SVM-Coach Schreier sein Team. Und Anerkennung gab es auch vom gegnerischen Trainer Robbie Schwarz. „Mammendorf hat gut gespielt.“ 

Dieter Metzler

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