Die 15 besten bayerischen Frauen- und Männerteams boten hochklassigen Sport 

Florian Schöberl aus Adelshofen Bayerischer Beach-Volleyballvizemeister 2013

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Unser Foto zeigt l.  Florian "Joschi"  Schöberl, Bayer. Beach-Volleyballvizemeister 2013, rechts  Jonas Kronseder. 

Adelshofen – Beachvolleyball der Extraklasse vor der wunderbaren Kulisse der Olympia-Ruderregattaanlage von 1972 in Oberschleißheim bekamen die zahlreichen Zuschauer am vergangenen Wochenende bei den 23.Bayerischen Meisterschaften gezeigt. Die jeweils 16 besten bayerischen Frauen- und Männerteams boten durchwegs hochklassigen Sport, was sich in vielen spannenden Dreisatz-Matches äußerte.

 Die für die „Roten Raben Vilsbiburg“ startenden an Nr.4 gesetzten Vilsbiburger Jonas Kronseder und Florian „Joschi“ Schöberl aus Adelshofen verloren bei ihren ersten drei Spielen jeweils den ersten Satz, steigerten sich aber, und gewannen danach die beiden nächsten und damit auch das Spiel. Dabei schlugen sie u.a. die fünffachen Bayerischen Meister Hannes Buchner/Dominik Richter mit 24:22, 11:21 und 11:15. Im Halbfinale gegen die an Nr.5 gesetzten Stefan Schmidbauer/ Alexander Wiskirchen gab es mit 23:21, 21:23 und 15:12 einen knappen, aber letztlich verdienten Sieg. Das Finale gegen die junge Nürnberger Paarung Yannick Beck/Harry Schlegel geriet zu einer Werbung für den Beachvolleyball. Was die vier Akteure im heißen Sand nach zwei anstrengenden Turniertagen noch aus sich herausholten, blockten, schmetterten und reaktionsschnell verwerteten, wurde mit Beifallsstürmen belohnt. 

Der 42-jährige „Joschi“ Schöberl – er könnte vom Alter her locker der Vater seiner Kontrahenten sein – erspurtete zweimal schon verloren geglaubte Bälle, darunter einen, der weit neben dem gegnerischen Feld ins Aus zu gehen drohte, brachte ihn noch zurück und wenig später erzielte Jonas Kronseder den Punkt. Beck/Schlegel gewannen den ersten Satz mit 21:17, Kronseder/Schöberl den zweiten mit 21:15. So musste der Tie-Break des dritten Satzes die Entscheidung bringen. Die Nürnberger lagen meist vorn, gegen Ende schien sich – trotz einiger Linienbälle und enger Schiedsrichterentscheidungen - das Blatt zu wenden.

 Beim Stand von 14:13 hatten Kronseder/Schöberl den ersten Matchball, den sie jedoch vergaben und wenig später jubelten ihre Gegner als neue Bayerische Meister.

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