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Bezirksliga Süd-Spiele für Oberweikertshofen und Unterpfaffenhofen

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Von: Dieter Metzler

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In einem hochklassigen Duell schenkten sich die beiden Mannschaften aus Oberweikertshofen und Neuperlach nichts.
In einem hochklassigen Duell schenkten sich die beiden Mannschaften aus Oberweikertshofen und Neuperlach nichts. © Metzler

Landkreis Fürstenfeldbruck – Beim 1:1-Heimspielremis erhielt der SC Oberweikertshofen einen kleinen Dämpfer auf dem Weg zur Meisterschaft in der Bezirksliga Süd. Der SC Unterpfaffenhofen darf dagegen nach dem 4:2-Sieg über Schlusslicht FC Kosova München weiter auf den Klassenerhalt hoffen.

SC Oberweikertshofen – SVN München 1:1 (0:0)

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben nicht verloren, aber der große Wurf ist uns auch nicht gelungen“, sagte SCO-Trainer Günter Bayer nach dem 1:1. Das Remis schmeichelt allerdings den Münchnern, die sich zur Pause nicht hätten beklagen können, wenn sie mit einem drei, vier Tore-Rückstand in die Kabine verschwunden wären. Nur 80 Zuschauer verfolgten die Begegnung, die von vielen kleinen Nicklichkeiten geprägt war, wobei die Gäste-Bank daran nicht ganz schuldlos war. Immer wieder kamen von der Bank provozierende Rufe und Gesten. Viel zu spät zeigte der Referee Felix Stark (Beilngries) Gäste-Trainer Dennis Magro die Gelbe Karte.

Der zweite Ballkontakt des eingewechselten Mehmet Ayvaz führte zum 1:0 (66.), nachdem zuvor der SCO Glück hatte, als auch Neuperlach den Pfosten traf. Keine zwei Minuten später unterlief SCO-Keeper Adrian Wolf eine Flanke, und Atiba Scheffler nutzte den Fehler zum 1:1-Ausgleich. Dennoch hätte der SCO als Sieger den Platz verlassen können. Doch ein Freistoß von Osman Yontar knallte ans Lattenkreuz und Fabian Friedl jagte nach einem weiteren Freistoß das Leder über den Gäste-Kasten in den Abendhimmel.

„Für mich war es heute das beste Spiel meiner Mannschaft in meiner dreijährigen Tätigkeit beim SCO“, resümierte Coach Bayer nach den 90 Minuten. „Nicht von ungefähr standen sich heute die beiden besten Teams der Rückrunde gegenüber. Es war für uns halt sehr bitter, wenn man fünfmal am Aluminium scheitert. Schade, dass wir das 1:0 nicht länger halten konnten.“

SC Unterpfaffenhofen – FC Kosova München 4:2 (1:1)

Mit einer engagierten Leistung errang der SC Unterpfaffenhofen am Samstagnachmittag vor 150 Zuschauern drei wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Die Elf von SCU-Trainer Franco Simon darf vier Spieltage vor dem Saisonende weiter hoffen. In der Nachspielzeit brannten allerdings einigen Spielern die Sicherungen durch. Gleich fünf Akteure schickte Schiri Lukas Seider (Oberammergau) mit Rot vom Platz.

Scheiterte Stefan Stojancevic mit einem Kopfball an der Querlatte, so erzielte Michael Krüger fünf Minuten später das 1:0. Lange erfreuen konnten sich die Upfer Buam über die Führung aber nicht. Sozusagen im Gegenzug gelang Kosova durch Shqipdon Ademi das 1:1. Beide Mannschaften hatten vor der Pause jeweils noch eine gute Chance zum Führungstreffer.

Durch ein Eigentor von Nick Kapfer ging der Tabellenletzte nach dem Wiederanpfiff mit 2:1 in Führung. Zum Glück für die Upfer Buam konnte der Gäste-Keeper aber dann einen Schuss von Krüger nur abklatschen, Florian Grasl war zur Stelle und staubte zum 2:2 ab.

Viel Aufregung kam auf, als nach einem Foul an Grasl der Referee auf den Punkt zeigte. Spielführer Konrad Wanderer übernahm Verantwortung und brachte den SCU 13 Minuten vor dem Ende mit 3:2 in Front. Nachdem danach der mit Gelb vorbelastete SCU-Kapitän mit der Ampelkarte vom Platz flog, gingen bei einigen Gäste-Spielern die Lichter aus.

Ekrem Memedi war Wanderer nach seinem Foulspiel an die Gurgel gegangen. Die Folge: knallrote Karte. Als dann Maximilian Hornbogner mit dem 4:2 (96.) alle Hoffnungen der Gäste auf zumindest ein Remis zerstörte, sahen Armend Rrustemi und Valon Zeka zwei weitere Kosova-Spieler, die ihre Nerven nicht unter Kontrolle hatten, jeweils die rote Karte.

Metzler

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