"Die Mannschaft hat alles probiert"

Eishockey: EV Fürstenfeldbruck verliert auch sein achtes Spiel

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Für Gefahr vor dem Gäste-Tor, so wie hier Brucks Philipp Brunenberg, sorgten die Brucker vor allem im Schlussdrittel letztlich zu wenig.

Es bleibt dabei: der EV Fürstenfeldbruck kann einfach nicht gewinnen. Auch nach dem achten Spieltag sind die Brucker das einzige Team in der Landesliga, das noch kein Spiel gewonnen hat. Nach der 4:8 (3:0, 0:3, 1:5)-Niederlage am 8. November gegen den hohen Favoriten ESC Kempten, verschenkten die Kreisstädter zwei Tage später den ersten Saisonsieg nach einer 4:1-Führung. Am Ende verloren sie gegen den SC Forst nach Verlängerung und Penalty-Schießen mit 5:6 (3:1, 1:0, 1:4)-Toren.

Fürstenfeldbruck - Dabei hat sich die Mannschaft von Trainer Markus Kiefl gegen Forst viel vorgenommen. Und es fing auch gut an. Durch Tore von Joshua Cmarits, Maximilian Helling und Jonas Schwarzfischer führte der EVF mit 3:0. Kurz vor dem zweiten Kabinengang erhöhte Brucks Tscheche Dominik Sedlacek auf 4:1. Im Schlussdrittel aber gaben die Brucker das Spiel aus der Hand und mussten nach dem 5:5-Ausgleich der Gäste in die Verlängerung gehen. Nachdem die fünfminütige Verlängerung torlos blieb, gab es ein Penalty-Schießen, das die Kreisstädter verloren.

Tabellenzweite macht gegen die Brucker ernst

Auch am Freitagabend überraschte die Kiefl-Truppe die 65 Zuschauer in der Freiluftarena. „Da steht eine andere Mannschaft auf dem Eis“, freute sich der Brucker Anhang. Ehe sich die Allgäuer versahen, lagen sie nach Toren von Lennart Guttenthaler, Frederik Hoffmann und Landon Olsen mit 0:3 hinten. Im Mittelabschnitt machte der Tabellenzweite dann aber Ernst. Die Kiefl-Truppe kam kaum noch aus dem eigenen Verteidigungsdrittel heraus. Die Folge: am Ende des zweiten Drittels stand es 3:3, und alles war wieder offen. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 30 Sekunden fiel die Vorentscheidung. 

Trainer Kiefl: "Die Mannschaft hat alles probiert"

Brucks Kapitän Hoffmann konnte zwar nochmals auf 4:5 verkürzen, aber die Allgäuer Favoriten wurden nun ihrer Rolle gerecht und schafften schließlich mit dem 8:4 eine Wiederholung des Hinspielergebnisses von vor zwei Wochen. „Die Mannschaft hat 60 Minuten alles probiert. Ich kann keinem einen Vorwurf machen“, sagte Kiefl nach dem Freitagsspiel. „Ich weiß wirklich nicht, woran es liegt. Selbst nach dem zweiten Drittel war noch alles drin für uns.“ Die Aussage trifft eigentlich auch auf das Sonntagsspiel zu.

Dieter Metzler

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