Abstieg der Panther ist amtlich

Panther unterliegen Lübeck-Schwartau mit 26:32

Brucker Panther unterliegen Lübeck-Schwartau mit 26:32
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„Wir hatten einfach zu viele Fehlwürfe“, erklärt Panther-Trainer Martin Wild.

Fürstenfeldbruck – Jetzt ist es amtlich: Der Abstieg der Panther aus der 2. Bundesliga steht auch rechnerisch fest. Nach der 26:32 (14:15)-Niederlage bei Lübeck-Schwartau müssen auch die größten Optimisten ihre ohnehin nur noch theoretischen Hoffnungen begraben.

Die Brucker TuS-Handballer verkauften sich in ihrem vorerst drittletzten Spiel im Profihandball über weite Strecken noch einmal recht ordentlich. „Wir waren lange ebenbürtig“, sagte auch Coach Martin Wild. Vor etwas mehr als 200 Zuschauern – die niedrige Inzidenz machte es möglich – holten die Panther einen frühen 1:4-Rückstand auf und lagen zur Pause nur mit einem Treffer hinten.

Doch dann schlich sich wieder der Schlendrian im Abschluss ein. „Wir hatten einfach zu viele Fehlwürfe, das war der Knackpunkt“, sagt Wild. 40 Prozent der Brucker Würfe wehrte Bad Schwartaus Keeper Nils Conrad ab. Er wurde von den Bruckern regelrecht warm geschossen.

Starker Rückhalt durch Louis Oberosler

Dabei hatten die Panther in Louis Oberosler selbst einen starken Rückhalt. Der Youngster, der im kommenden Jahr zusammen mit Michael Luderschmid das Brucker Torhütergespann bilden wird, überzeugte in seinem ersten Auftritt von Beginn an – auch wenn es in der Statistik nicht ganz so deutlich abzulesen war. Acht Paraden und 20 Prozent Fangquote standen dort. „Aber er hat auch sechs, sieben Bälle abgewehrt, auf die ein Foulpfiff folgte“, gibt Wild zu bedenken. Diese Paraden gehen nicht in die Statistik ein.

Am Ende ärgerte sich Wild ein bisschen darüber, dass die Partie noch mit sechs Toren Differenz verloren wurde. „Das wäre nicht nötig gewesen“, meint er. Der Bad Schwartauer Sieg gehe natürlich in Ordnung, er sei aber zu hoch ausgefallen.

Ihre Abschiedsvorstellungen in der 2. Bundesliga geben die Panther zunächst auswärts am kommenden Samstag, 19. Juni in Emsdetten. Der vorerst letzte Auftritt in Liga 2 findet dann in eigener Halle statt: am Samstag, 26. Juni, gegen Hamm. Dann hoffen die TuS-Verantwortlichen, dass sie auch wieder zumindest 200 Fans in den Pantherkäfig lassen dürfen, um sich gebührend aus dem Profihandball zu verabschieden.

Andreas Daschner

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