Triathlon startet wieder

Brucker Tri Team bei Wettkampf am Olchinger See

+
Herren im See ( von links): Christian Jais, Fabian Schaffert und Thomas Fedinger).

Fürstenfeldbruck - Gemeinsame Aktivitäten sind seit März mit den Auswirkungen CoronaPandemie in allen Bereichen zum Erliegen gekommen. Als Triathlet hat man es noch halbwegs leicht gehabt, da man ja prinzipiell Einzelkämpfer ist und doch Sport als Soloaktivität stets erlaubt war.

Die Athleten des Tri Team Fürstenfeldbruck sind auch durchaus kreativ geworden und haben diverse Beschäftigungen gefunden wie mit dem Rennrad von München nach Paris fahren, Langstreckenschwimmen in den umliegenden Seen und rund um den Achensee laufen. Was aber fehlt, sind Wettkämpfe. Die Anspannung, das Anfeuern durch Zuschauer und das Gefühl im Ziel, alles gegeben zu haben, kann kein Training ersetzen. 

Da sich bei den typischen Triathlonveranstaltungen mehrere hundert bis tausend Teilnehmer tummeln, sind diese konsequenterweise abgesagt worden. Sogar die Weltmeisterschaft, der legendäre Ironman Hawaii, für den sich Tri Team FFB Athlet Thomas Fedinger qualifiziert hatte, wurde auf Februar 2021 verschoben. Mit den Lockerungen haben sich nun einige bescheidene Möglichkeiten ergeben, dem Triathlonsport nachzukommen und die Kräfte unter Einhaltung der behördlichen Auflagen zu messen. 

Wer am 11. Juli um 8.30 Uhr am Olchinger See spazieren war, wird festgestellt haben, dass bereits rege Aktivität herrscht und sich einige Triathleten eingefunden haben, um im Rahmen einer privaten Veranstaltung mal wieder richtig Gas zu geben und eine Laktatparty zu feiern. Los ging es mit rund 800 Metern durch den Olchinger See, danach mit dem Fahrrad auf einen 40km-Rundkurs hinter Grasslfing, um abschließend sechs Runden und somit etwa zehn Kilometer um den Olchinger See zu laufen. Die Führungsarbeit teilten sich bis zur zweiten Laufrunde Fabian Schaffert und Christian Jais, in der dritten Runde konnte sich Schaffert dann absetzen und das „Rennen“ für sich entscheiden. Die Platzierung war letzten Endes aber nicht so wichtig, schön war es, dass im Rahmen dieser privaten Veranstaltung wieder etwas Wettkampffeeling aufkam und sich die Mühen des Trainings gelohnt haben. 

red

Auch interessant

Kommentare