Handball

Der Fluch der Panther: Zum sechsten Mal nur ein Tor Differenz

TuS Fürstenfeldbruck Handball Panther spielen gegen Eisenach und verlieren erneut
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Schon beim Hinspiel gegen Eisenach lief es nicht ganz rund. (Archivfoto)

Fürstenfeldbruck – Die Panther bleiben im Jahr 2021 ohne Sieg. Nach vier Heimniederlagen zum Jahresauftakt setzte es auch in den beiden folgenden Auswärtspartie in Hamm und Eisenach Pleiten.

War der Spielverlauf in Hamm noch mehr als bitter, so zollten die Brucker TuS-Handballer in Thüringen der Belastung der jüngsten Wochen Tribut. Beim 28:29 (17:17) beim ASV Hamm-Westfalen haben die Panther bereits zum sechsten Mal eine Partie mit nur einem Tor Differenz verloren. Außerdem kommen noch zwei ganze bittere Fakten hinzu: Der entscheidende Gegentreffer fiel mit der Schlusssirene durch einen umstrittenen Siebenmeter. Und Cedric Riesner hat sich in der Partie Innen- und Kreuzband gerissen. Für den Youngster ist die Saison damit vorzeitig beendet.

Siegestreffer der Gegner fiel mit Schlusssignal

Coach Martin Wild fiel zum Spielverlauf erst mal nur ein Wort ein: „Wahnsinn.“ Vor allem die Schlusssekunde liegt den Bruckern schwer im Magen. Falk Kolodziej hatte 30 Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter ausgeglichen. Nach einer Auszeit setzte Hamm zum finalen Angriff an. Zwei Brucker blockten den Wurfversuch. Mindestens einen davon hatten die Unparteiischen Maximilian Engeln und Felix Schmitz dabei regelwidrig im Kreis gesehen.

Schleierhafter Siebenmeter

„Warum man da Siebenmeter pfeifen muss, ist uns allen noch ein bissl schleierhaft“, sagt Wild. Sogar Hamms Coach Michael Lerscht habe ihm bestätigt, dass er mit einem Freistoß auch einverstanden gewesen wäre. Doch der Schiri-Pfiff stand. Jan Huesmann, der zuvor schon fünf von sechs Strafwürfen verwandelt hatte, zeigte keine Nerven und ließ dem starken Michael Luderschmid im Panthertor keine Chance.

Beim Spiel gegen Eisenach waren die Füße schwer

Das Spiel in Eisenach war die finale Partie eines wahren Marathons mit sechs Spielen in drei Wochen. Das machte sich bei den Bruckern offensichtlich körperlich bemerkbar. Denn am Ende unterlagen sie klar mit 24:31 (10:15). „Ein Punkt war sicher, dass die Beine schwer waren“, sagte Wild nach der Partie. Doch das als alleinigen Grund für die klare Pleite anzuführen, war dem Panthercoach zu einfach. Ohne seinen Jungs die Motivation absprechen zu wollen, sagte er auch: „Wir haben keinen guten Handball gespielt.“

Es ist ärgerlich, wenn du auf 9:9 dran bist, dann aber doch mit 10:15 in die Pause gehst.

Panther Trainer Martin Wild

Schon in der Anfangsphase deutete sich an, dass das in der Thüringer Halle nicht der Abend der TuS-Handballer werden würde. Erst als Wild die Abwehr seine 5:1-Abwehr auf eine etwas offensivere Variante umstellte, lief es besser. Die Zeit von der zehnten bis zur 20. Minute bezeichnete der Übungsleiter als die einzige gute Phase im Spiel. Die Panther kämpften sich von einem 3:7 auf ein 9:9 heran. Doch noch in der ersten Halbzeit folgte der neuerliche Einbruch. „Es ist ärgerlich, wenn du auf 9:9 dran bist, dann aber doch mit 10:15 in die Pause gehst.“

Gästetorhüter gab alles

Ein richtiges Aufbäumen wie in den Spielen zuvor blieb in der zweiten Halbzeit in Eisenach aus. Vor allem in Gästetorhüter Blaz Voncina fanden die Panther wiederholt ihren Meister. Der kam am Ende auf 18 Paraden und eine Abwehrquote von satten 45 Prozent. Da half es auch nichts, dass Luderschmid im Panthertor ebenfalls einen Sahnetag mit 12 Paraden (darunter zwei Siebenmeter) und einer Quote von 33 Prozent erwischte.

So stand am Ende eine verdiente Niederlage. Nur ein kleiner Trost für Wild waren die gute Leistung von Luderschmid und die Tatsache, dass sich die Panther am Ende erfolgreich gegen eine Niederlage mit zehn Toren Unterschied stemmten. In den Schlussminuten machten sich aus ein
Andreas Daschner

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