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»Die Spannung hat gefehlt«: 27:38-Niederlage für Brucker Panther in Erlangen

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Von: Andreas Daschner

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TuS Handball Panther Spieler gegen Erlangen
Das drohende Debakel konnten die Panther gerade noch abwenden. © Andreas Daschner

Fürstenfeldbruck – Eine dünne Personaldecke und das Ziel der Pokal-Qualifikation bereits erreicht: Das war in der Summe zu viel für die Panther.

Sie konnten laut Trainer Martin Wild für die sportlich nicht mehr bedeutsame Pokalpartie in Erlangen vor allem in der ersten Halbzeit keine Spannung mehr aufbauen. Am Ende stand eine deutliche 27:38 (9:21)-Niederlage.

„Die Spannung hat gefehlt“, bilanzierte Wild. Vor allem in der ersten Halbzeit machte sich das in einer mangelnden Chancenverwertung bemerkbar. „Zwei verworfene Siebenmeter, dazu einige Alleingänge – wir haben bestimmt ein Dutzend klarer Chancen liegen gelassen“, sagt Wild. Und das gegen einen Gegner, der nach seiner Ansicht um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitspielen würde – wenn ihm das als zweite Mannschaft nicht von den Regularien her verboten wäre.

Erlangen hat jeden Fehler gnadenlos bestraft“, sagt Wild. Und das vor allem in der Phase rund zehn Minuten vor der Pause. Da kamen die Brucker TuS-Handballer so richtig unter die Räder, der Rückstand wuchs von 8:14 auf 9:21 an.

Personalprobleme

Dazu kam, dass Wild mit Personalproblemen zu kämpfen hatte. Zwar konnte Max Horner trotz Verletzung am Finger auflaufen, erzielte aber nur ein Tor. Auf der anderen Seite fielen zusätzlich zu Felix Kerst auch noch Sebastian Meinzer und Tobias Prestele krank aus. „Das ist aber keine Entschuldigung, nur eine Tatsache“, sagt Wild.

Versöhnliches Fazit

Für die zweite Halbzeit hat sich die Rumpftruppe mit nur neun Feldspielern dann auch mehr vorgenommen – und zumindest das Minimalziel erreicht: Mit 18:17 ging der zweite Durchgang an die Panther. Vor allem Tim Kaulitz (neun Tore, darunter drei verwandelte Siebenmeter) und Korbinian Lex (fünf Tore) wussten in ihrem vorletzten Auftritt im Panthertrikot zu überzeugen.

Und so konnte Wild am Ende zwar keinen Sieg bejubeln, aber immerhin noch ein einigermaßen versöhnliches Fazit ziehen: „Wir haben Moral bewiesen und uns gegen ein drohendes Debakel gestemmt.“
Daschner

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