TuS-Handballer siegen gegen Köndringen

Nur noch zwei Zähler zur Pokalrunde nötig

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Alexander Leindl (schwarzes Trikot) wird bedrängt.
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Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck können nach ihrem Sieg gegen Köndringen Platz sechs ins Visier nehmen.
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Julian Prause beim Angriff.
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Philip Ball mit einer Torchance.
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Knapp 600 Zuschauer bejubelten den 30:22-Sieg der Brucker TuS-Handballer gegen Köndringen in der Wildmooshalle.
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Sebastian Meinzer (im Sprung) greift an.
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Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck um Yannick Engelmann (dunkles Trikot) können nach ihrem Sieg gegen Köndringen Platz sechs ins Visier nehmen.

Einen gelungenen Start in die Rückrunde feierten die Drittliga-Handballer des TuS Fürstenfeldbruck: Gegen Köndringen gelang ein nie gefährdeter 30:22 (13:8)-Sieg.

Fürstenfeldbruck – Erstmals in dieser Saison haben die Brucker Panther damit ein positives Punktekonto.

Die Hinrunde hatte der TuS dank eines Schlussspurts mit vier ungeschlagenen Spielen mit ausgeglichenem Punktekonto beendet. Dank des Auftaktsiegs im neuen Jahr dürfen sich die Brucker in der Tabelle nun nach oben orientieren. Der von Trainer Martin Wild ins Auge gefasste sechste Platz, der zur Teilnahme an der deutschen Pokalrunde berechtigt, ist nur noch zwei Zähler weg.

Nicht volle Leistungsstärke nötig

Gegen Köndringen musste der TuS gar nicht seine volle Leistungsstärke abrufen, um zum deutlichen Sieg zu kommen. Die Partie begann zwar munter, doch nach dem Zwischenstand von 6:5 für den TuS brachen die Gäste plötzlich völlig ein. Die Panther waren von da an spielerisch zwar klar überlegen. Im Abschluss ließen sie sich aber von der Hektik im Köndringer Spiel anstecken. Fünf glasklare Chancen ließ der TuS liegen, darunter auch zwei Siebenmeter.

Mehr Krallen nach Seitenwechsel

Lediglich Alexander Leindl blieb cool und erzielte in dieser Phase fünf seiner sechs Tore. Statt eines durchaus möglichen 18:8-Vorsprungs ging es dennoch „nur“ mit 13:8 in die Pause. Aber auch nach dem Seitenwechsel blieb das Aufbäumen der Gäste aus dem Breisgau aus. Die Brucker Panther zeigten dagegen mehr Krallen als in den ersten 30 Minuten und nutzten nun auch ihre Möglichkeiten konsequenter aus.

Keine Euphorie aber Zufriedenheit

„Wir haben etwas gebraucht, bis wir die nötige Entschlossenheit in unseren Offensivaktionen hatten“, gestand auch TuS-Trainer Wild ein. Dennoch war er mit dem Spiel seiner Mannschaft recht zufrieden. „Ich verfalle sicher nicht in Euphorie, aber wir haben einen soliden Start-Ziel-Sieg hingelegt.“ Vor allem mit der Abwehrarbeit war Wild zufrieden.

Wermutstropfen: Torjäger schied aus

Außerdem konnte der Übungsleiter angesichts der Überlegenheit allen Akteuren viel Spielzeit geben und die Leistungsträger ein wenig schonen. Die Mannschaftsleistung der Panther beeinträchtigte das nicht sichtbar. Das könnte sich in den nächsten Wochen als wichtig erweisen. Denn einen Wermutstropfen hatte der Sieg: Brucks Top-Torjäger Sebastian Meinzer schied mit Verdacht auf Bänderriss aus.

Andreas Daschner

Rubriklistenbild: © Daschner

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