Eishockey - EV FFB verlor das erste Viertelfinalspiel in Passau

EVF darf weiter von Meisterschaft träumen

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Mit 10:3 fegten die Brucker die Gäste aus Passau aus dem Brucker Freiluftstadion und erzwangen so ein drittes alles entscheidendes Spiel

Fürstenfeldbruck – Mit 4:7 (1:2, 2:2, 1:3)-Toren verlor der EV Fürstenfeldbruck am 5. Februar das erste Viertelfinalspiel in Passau. Zwei Tage später drehten die wie entfesselt aufspielenden Brucker den Spieß um und fegten vor 320 Zuschauern die Niederbayern mit 10:3 (3:1, 5:0, 2:2)-Toren aus der Brucker Freiluftarena. Somit schafften die Brucker ein drittes, alles entscheidendes Spiel, das am kommenden Freitagabend, 20 Uhr, wiederum in Passau ausgetragen wird.

 Vor der für die Brucker ungewohnten Kulisse von über 1.000 Zuschauern geriet die Mannschaft von Christian Eibl am Freitag in Passau früh in Rückstand. Dennoch hielten die Kreisstädter die Begegnung lange Zeit offen. Kapitän Sebastian Ehemann gelang der 1:1-Ausgleich. Doch die Gastgeber gingen erneut in Führung. Kurz zu Beginn des Mittelabschnitts traf Sven Münch zum 2:2. Nach der dritten Passauer Führung bestraften die Brucker erzielte Philipp Steidle bei einem 5:3-Überzahlspiel den 3:3-Ausgleich. Aber auch Passau nutzte jede Gelegenheit, und als wiederum ein Brucker in der Kältebox schmorte, gingen die Gastgeber zum vierten Mal in Führung. Zu Beginn des Schlussdrittels baute Passau den knappen Vorsprung erstmals auf zwei Tore aus.

Zwar gelang nochmals Andreas Dietrich der 5:4-Anschlusstreffer, aber in den letzten sechs Minuten packten die Niederbayern noch zwei Treffer drauf. Am Sonntag lieferte die Mannschaft von Brucks Trainer Christian Eibl das in dieser Saison beste Spiel ab. Zum zweiten Mal in dieser Saison verließen die Brucker mit einem zweistelligen Sieg das Eisstadion, und das ausgerechnet gegen den Vorrunden- und Zwischenrundensieger, der mit aller Macht in die Bayerliga will. Unter den Augen von Regionalobmann Frank Butz brachte Patrick McGehee die Brucker mit 1:0 nach vorn. Patrick Ullmann erhöhte auf 2:0. Zwar konnte Passau verkürzen, aber Bruck hatte sogleich die passende Antwort mit dem 3:1 durch Philipp Weishaupt parat. Nichts für schwache Nerven waren die zweiten 20 Minuten. Völlig von der Rolle und undiszipliniert dazu geriet Passau unter die Brucker Räder. Nach einem bösen Bandencheck an Sven Mönch erhielt der Passauer Übertäter eine fünfminütige plus Spieldauersperre. In den fünf Minuten Überzahl zogen die Brucker durch Tore von Markus Pasterny, Philipp Weishaupt und Patrick Ullmann auf 6:1 davon. Das war zu viel für die Niederbayern, die weiter Strafen kassierten. Bruck nutzte konsequent das Überzahlspiel aus und sorgte mit zwei weiteren Treffern durch Philipp Brunenberg für die Vorentscheidung. Im Schlussdrittel traf nochmals Brunenberg und den zweistelligen Sieg machte schließlich Patrick McGehee perfekt.

Dieter Metzler

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