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Weiter im Rennen um zweiten Tabellenplatz: EV Fürstenfeldbruck verliert in Burgau, siegt aber gegen Lechbruck

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Von: Dieter Metzler

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Der volle Körpereinsatz gegen Lechbruck wurde mit einem 12:7-Heimsieg des EV Fürstenfeldbruck belohnt.
Der volle Körpereinsatz gegen Lechbruck wurde mit einem 12:7-Heimsieg des EV Fürstenfeldbruck belohnt. © Dieter Metzler

Fürstenfeldbruck – Mit einem 12:7-Heimsieg über den ERC Lechbruck und eine 7:8-Niederlage beim ESV Burgau bleibt der EV Fürstenfeldbruck weiter im Rennen um den zweiten Tabellenplatz in der Zwischenrunde zu den Playoffs zur Bayernliga.

Allerdings steht für die Mannschaft von Brucks Trainer Roman Mucha am kommenden Wochenende die Entscheidung an, wenn die Amperstädter zunächst am Freitagabend, 19.15 Uhr, den Tabellenzweiten SC Reichersbeuern empfangen und am Sonntag, 17.45 Uhr, beim Tabellenführer Wanderers Germering antreten müssen.

Dämpfer gegen Burgau

Zunächst erhielt der Traum des EVF von der Aufstiegsrunde zur Bayernliga am Freitagabend in Burgau erst einmal einen Dämpfer. In einem dramatischen Schlussdrittel konnte der EVF zwar einen Dreitore-Rückstand wettmachen, aber am Ende reichte es nicht ganz. Mit 7:8 (4:3, 0:3, 3:2)-Toren verloren die Amperstädter. Bereits im ersten Drittel deutete sich eine torreiche Auseinandersetzung an. Nach zwei Minuten liefen die Brucker einem Rückstand hinterher. Nach dem 1:1 durch Benjamin Dawid legte Burgau jedoch doppelt nach. Eine Fünf-Minuten-Zeitstrafe der Gastgeber brachte den EVF wieder zurück ins Spiel. Kresimir Schildhabel und Benedikt Pfeil nutzten das Überzahlspiel zum 3:3. Und es kam noch besser für die Kreisstädter. Mit einer 4:3-Führung von Lenny Guttenthaler ging es in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt allerdings drehte Burgau die Partie. Im Schlussdrittel machte sich die lange Corona-Pause bei den Bruckern bemerkbar. Drei Wochen lang kein Spiel und nur Training mit der halben Mannschaft zeigten Wirkung. Die Gastgeber zogen 7:4 davon. Die Kreisstädter mobilisierten ihre letzten Kräfte und bäumten sich gegen die drohende Niederlage auf. Manuel Deml erzielte das 7:5, Julian Behmer und Benedikt Pfeil brachten Bruck auf 8:7 heran. Dann war die Begegnung zu Ende.

Jubel in Lechbruck

Die knappe Niederlage wurmte die Amperstädter gewaltig. Das bekam das Zwischenrunden-Schlusslicht aus Lechbruck am Sonntagabend zu spüren. Zunächst allerdings mussten die Kreisstädter einen 2:3-Rückstand nach dem ersten Drittel wettmachen. Im ersten Drittel hatten Guttenthaler und Dawid mit ihren Treffern das Mucha-Team im Rennen gehalten. Und wie schon in Burgau spielte eine Fünf-Minuten-Strafe den Amperstädtern auch gegen Lechbruck in die Karten. Andreas Killian glich zum 3:3 aus.
Danach ließen die Brucker die Ostallgäuer Schwaben nicht mehr zum Verschnaufen kommen. Kresimir Schildhabel und Manuel Deml brachten die Kreisstädter erstmals mit zwei Treffern in Front. Und weiter ging das muntere Tore Schießen. Mit einem Doppelpack schraubte Mathias Jeske das Ergebnis auf 7:3. Nachdem Lechbruck zwei Treffer aufholen konnte, sorgte Philipp Steidle mit dem achten Brucker Treffer wieder für etwas mehr Entspannung im Brucker Team.
Im Schlussdrittel wuchs der Tore-Vorsprung durch den dritten Treffer von Jeske auf 9:5. Schildhabel blieb es vorbehalten, das Ergebnis in den zweistelligen Bereich zu befördern. Nach dem 11:6 durch Julian Behmer, konnte Lechbruck nochmals verkürzen auf 11:6. Schildhabel aber traf ebenso wie sein Stürmerkollege Jeske zum dritten Mal und sorgte für das 12:6. In der Schlussminute durfte Lechbruck noch einmal jubeln, wobei der siebte Treffer der Gäste lediglich Ergebniskosmetik bedeutete.
Dieter Metzler

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