Ein Sieg - eine Niederlage

Eishockeyspieler des EV Fürstenfeldbruck verharren auf siebten Platz

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Nur selten sorgten die Brucker für Gefahr vor dem Tor des SC Reichersbeuern.

Zwar konnten der EV Fürstenfeldbruck den SC Forst schlagen, jedoch blieb ihnen ein Sieg gegen den SC Reichersbeuern verwehrt

Fürstenfeldbruck – Es sollte für den EV Fürstenfeldbruck ein „Sechs-Punkte-Wochenende“ werden und damit zugleich ein Sprung nach oben in der Tabelle der Eishockey-Landesliga. Doch daraus wurde nichts. Zwar kehrte die Mannschaft von Trainer Markus Pasterny mit einem 5:4 (1:0,3:1, 1:3)-Sieg gegen den SC Forst am Freitagabend, 16. November, aus Peißenberg zurück, aber am Sonntagabend verloren die Kreisstädter ihr Heimspiel gegen den SC Reichersbeuern mit 2:4 (0:1, 2:1, 0:2) und verharrten damit auf dem siebten Tabellenplatz.

Verdiente Führung

Mit einem durch Kapitän Frederik Hoffmann erzielten Treffer ging es nach 20 Minuten in die erste Drittelpause. Die knappe Führung war verdient, denn die Gäste aus der Kreisstadt spielten überlegen und hätten gut und gerne weitere Treffer erzielen können. Die Konter des SC Forst waren bei Goalie Dennis Berger in besten Händen.

Siebzehn Sekunden vor Schluss

Erfolgreich ins Spiel fanden die Brucker auch im zweiten Durchgang des Spiels. Philipp Weishaupt baute den knappen Vorsprung auf 2:0 aus und Hoffmann schraubte den Vorsprung gar auf 3:0. Nachdem Forst der 1:3-Anschluss gelungen war, hatte der EVF Pech mit einem Pfostentreffer. Kurz vor Schluss des zweiten Drittels fiel aber dann doch noch das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 4:1 durch Lorenz Dichtl. Im Schlussdrittel kippte die Partie komplett. Die bis dahin überlegen spielenden Brucker bauten unverständlicherweise ab und fingen sich ein Gegentor nach dem anderen ein. Neun Minuten vor Ende der Partie war wieder alles offen. Forst hatte zum 4:4 ausgeglichen. Alles schien auf eine Verlängerung hinauszulaufen. Dann siebzehn Sekunden vor Schluss traf Dichtl zum umjubelten 5:4 für die Kreisstädter. Endlich einmal hatten die Brucker das Glück auf ihrer Seite.

Heimspiel gegen Reichersbeuern

Im Heimspiel am Sonntagabend, 18. November, vor knapp 100 Zuschauern zeigte die Pasterny-Mannschaft, warum sie das Spiel gegen den Tabellenfünften aus Reichersbeuern nicht gewinnen konnte. So ließen die Brucker in den ersten 20 Minuten zwei Strafzeiten gegen die Gäste ungenutzt, während Reichersbeuern seinerseits ein Überzahlspiel sogleich zur 1:0-Führung nutzte.Im Mittelabschnitt gelang den Bruckern dann endlich bei einem 4:3-Überzahlspiel der Ausgleich durch Kapitän Frederik Hoffmann. Als dann auch noch Lukas Möller mit einem abgefälschten Schuss von der Blauen Linie Glück hatte, hoffte das Brucker Lager auf die Wende. Doch noch vor dem zweiten Kabinengang schlug Reichertsbeuern zurück. Wiederum nutzten die Gäste ein Überzahlspiel beim 2:2-Ausgleich.

Pasterney-Team mit Schwierigkeiten beim Angriff

Im Schlussdrittel lief die Scheibe in den Brucker Reihen so gut wie überhaupt nicht mehr. Kein geordneter Spielaufbau gelang mehr, der Puck wurde nur noch aus dem Verteidigungsdrittel nach vorne gedroschen ohne dass die Scheibe einen Brucker Stürmer erreichte. Die Folge war, dass Reichertsbeuern zwei weitere Treffer erzielte, und der EVF die anvisierten sechs Punkte abschreiben konnte. In der Form wird es das Pasterny-Team schwer haben, den begehrten fünften Tabellenplatz nach Abschluss der Vorrunde zu schaffen.

Dieter Metzler

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