Eishockey: Germerings Wanderers beginnen die Saison

Turbulenter Start auf dem Eis

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Ein klarer 9:2-Erfolg im Derby gegen die Landesligareserve des EV Fürstenfeldbruck gelang den Wanderers nach anfänglich schwachem Saisonstart.
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Die neue Saison bei den Germeringer Eishockey-Wanderers begann so turbulent, wie die alte geendet hatte. Nach dem sportlichen Abstieg in die Landesliga und dem folgenden freiwilligen Rückzug in die Bezirksliga gab es eine starke Vorbereitung, einen schwachen Start in die Spielzeit und Querelen um den Trainer.

Es galt schon als Überraschung, als der gestandene Bayernligacoach Heinz Feilmeier auch beim Neustart der Wanderers in der untersten Liga mit an Bord blieb. Mit dem erfahrenen Übungsleiter legten die Wanderers auch gleich eine beeindruckende Vorbereitung hin. Gegen Landesligist Kempten setzte es die einzige Niederlage, ansonsten standen fünf Siege zu Buche – darunter auch hohe Erfolge gegen Bezirksliga-Spitzenteams. Umso ernüchternder war dann der Saisonstart. Gegen die Spielgemeinschaft aus Bad Bayersoien und Peiting gelang zwar noch ein 6:5-Sieg. 

Doch dann folgten erst einmal zwei klare Niederlagen bei der Spielgemeinschaft Schliersee/Miesbach (3:6) und in Mittenwald (3:7). Doch damit nicht genug: Plötzlich gab auch noch Landesligist Trostberg auf seiner Homepage die Verpflichtung von Feilmeier bekannt. Bei den Wanderers wusste man davon nichts. Aus Trostberg hieß es zwar, dass die Verpflichtung etwas voreilig bekannt gegeben worden war – noch bevor der Vertrag endgültig unterzeichnet wurde. Bei den Wanderers sah man das Vertrauensverhältnis mit dem Coach aber so nachhaltig gestört, dass man ihn sofort beurlaubte und zunächst ohne Übungsleiter weitermachte. 

Die Routiniers im Team übernahmen das Coaching – und das mit Erfolg. Es folgte ein Sieg gegen Schongau. Zwar verlor man beim derzeitigen Spitzenreiter Geretsried erneut. Beim 0:1 nach Penaltyschießen blieb man in der regulären Spielzeit aber ohne Gegentor und holte sich zumindest einen Punkt. Danach übernahm mit Rudi Simm ein Trainer das Kommando, der bereits für die Wanderers als Spieler auf dem Eis stand und zuletzt im Nachwuchs als Coach tätig war. Der Neue feierte in Holzkirchen mit einem 4:2-Sieg einen starken Einstand. Danach stand das Derby gegen den Landkreisnachbarn Fürstenfeldbruck auf dem Programm – allerdings nicht gegen deren erste Garde, die in der Landesliga spielt. Die Reserve war weit weniger eine Herausforderung, zumal die Brucker mit grippedezimiertem Kader antreten musste. 9:2 hieß es am Ende. Weil dann auch noch ein 4:1 in Peiting und ein 5:2 in Schongau nachgelegt wurden, sind die Wanderers nun wieder voll dabei im Kampf um die ersten beiden Tabellenplätze. Die berechtigen zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Landesliga, wo sich die Wanderers-Verantwortlichen nach der Vorbereitung und vor den ganzen Querelen ohnehin sahen. 

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