EVF weiter auf Talfahrt

Eishockey: Zwei Niederlagen für die Kiefl-Truppe

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Die Brucker Eishockeyspieler verloren das Kellerduell gegen den SC Forst.

Ein bitteres Wochenende erlebten die Brucker Eishackler bei ihren beiden Auswärtsauftritten.

Fürstenfeldbruck – Am Freitagabend verloren die Kreisstädter das Kellerduell gegen den SC Forst mit 1:5 (0:2, 1:3, 0:0)-Toren. Zwei Tage später kehrte die Mannschaft von Trainer Markus Kiefl mit einer 4:7 (2:3, 1:1, 1:3)-Niederlage vom EV Bad Wörishofen in die Kreisstadt zurück.

Abteilungsleiter restlos enttäuscht

„Ich erkenne die Mannschaft nicht wieder“, war Abteilungsleiter Josef „Sam“ Fuchs am Freitagabend restlos enttäuscht vom Spiel der Brucker in Peißenberg. Kiefl wollte sich erst gar nicht äußern. „Wir hätten heute ewig spielen können und hätten kein Tor geschossen. Wenn wir so in der Abstiegsrunde spielen, dann steigen wir ab“, so Fuchs weiter.

Im Schlussdrittel spielt Forst mit Handbremse

Schon beim 0:1 (2.) unterlief den Bruckern ein eklatanter Fehler. Alle Spieler steuerten die Wechselbank an, als Forst einen Angriff startete. Auch das 0:2 (20.) „war völlig unnötig“, laut Fuchs. Brucks Tscheche Dominik Sedlacek konnte zwar auf 1:2 (27.) verkürzen, aber postwendend erhöhte Forst mit einem verwandelten Penalty auf 3:1. Am Ende des zweiten Drittels war die Begegnung bereits entschieden. In der Verfassung, in der sich die Brucker präsentierten, war ein 1:5 nicht mehr wettzumachen. Im Schlussdrittel spielte Forst mit angezogener Handbremse, ein Aufbäumen der Brucker war nicht zu erkennen. 

Ohne Scheibenglück kein Unentschieden

Nach dem ersten Drittel beim Landesliga-Achten in Wörishofen stellte Fuchs eine deutliche Verbesserung gegenüber Freitagabend fest. Mit einem 2:3-Rückstand gings in die erste Pause. Die Treffer für den EVF erzielten Benedikt Pfeil und Lukas Möller. Geschwächt wurde der kleine Kader allerdings durch die Spieldauerstraße von Joshua Cmarits nach einem Kniecheck. Der erstmals wieder nach seiner Fingerverletzung spielende EVF-Kapitän Frederik Hoffmann verkürzte auf 3:4, nachdem Wörishofen zuvor zum vierten Mal zugeschlagen hatte. Mit ein bisschen mehr Scheibenglück hätte es nach dem zweiten Drittel auch Unentschieden stehen können.

Schuss ins leere Tor

Im Schlussdrittel wurde es spannend, als nach dem 5:3 von Wörishofen Bruck durch Philipp Steidle verkürzte. Fünf Minuten vor Schluss dann die Entscheidung, als Wörishofen zum 6:4 traf. Mit dem 7:4 ins leere Brucker Tor, nachdem Kiefl den Torhüter raus nahm, war die Niederlage dann endgültig perfekt.

 Dieter Metzler

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