Das erste bayerische Turnier fand in Germering statt

Neue Trend-Hundesportart "Hoopers"

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Germering – Das erste offizielle Turnier im noch jungen Hundesport „Hoopers“ fand am 25. Juli beim Gebrauchshundeverein Unterpfaffenhofen (GHV) in Germering statt.

Beim Hoopers müssen die Hunde einen Parcours mit mehreren Hindernissen in der richtigen Reihenfolge absolvieren. Anders als beim bekannten Agility gibt es dabei keine Sprünge, sondern die Hunde müssen durch Tore (sogenannte „Hoops“), kurze Tunnels laufen, Tonnen oder Gatter umrunden. Der Hundeführer lenkt den Hund dabei aus Distanz, aus dem zweimal zwei Meter großen Führbereich, den er dabei nicht verlassen darf. Für ausgelassene oder in der falschen Reihenfolge genommene Hindernisse gibt es Fehlerpunkte, die für den Parcours benötigte Zeit spielt jedoch keine Rolle solange die Maximalzeit von fünf Minuten nicht überschritten wird. Durch das Fehlen von Sprüngen und engen Wendungen eignet sich Hoopers für Hunde aller Größen und Gewichtsklassen und gilt als schonender für die Gelenke als etwa Agility. Seit Februar 2020 gilt die offizielle Prüfungsordnung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VdH) für diese junge Sportart – durch COVID-19 gab es den ersten offiziellen Wettbewerb in Bayern vom BLV erst jetzt, da alle vorher geplanten Turniere abgesagt werden mussten. 26 Teams aus Hundeführer und Hund starteten beim GHV in drei Läufen, die von Leistungsrichter Markus Zils und Richteranwärterin Linda Stadler gerichtet wurden. Nur ein Team schaffte es in alle drei Parcours fehlerfrei zu durchlaufen: Elisabeth Seemüller vom HVES München mit ihrem Border Collie Abbey. Auf den zweiten Platz schaffte es Sabrina Singer mit ihrem Australian Shepherd Shirley, Platz drei teilten sich Melanie Hennecke mit Border Collie Shaya und Michaela Alex mit Border Collie Sky Für den GHV starteten Sonja Roos mit Falco und Ulrike Stursberg mit Elmo, beide erreichten mit zwei fehlerfreien Läufen einen 4. Platz. Turnierveranstalter Martin Kemenater und GHV-Vorstand Alexandra Hubmann zeigten sich zufrieden mit dem Turniertag – die Hygiene- Auflagen waren auf dem großen Gelände von den Teilnehmern problemlos eingehalten worden und alle zwei- und vierbeinigen Teilnehmer hatten Spaß an den Läufen.

red

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