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Estinger Volleyballfrauen sorgen für erste Niederlage des TSV TB München

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Von: Dieter Metzler

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Trainer Jürgen Malter, die am Kreuzband operierte Bini Pohl, Anna Thomann, Lisa Mang, Sylva Schlosser, Laura Heilrath (vorne) Anna-Lena Mang und Caro Mayr von den Estinger Volleyballfrauen
Sie freuen sich nach dem Überraschungssieg über den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer wie die Osterhasen (von links): Trainer Jürgen Malter, die am Kreuzband operierte Bini Pohl, Anna Thomann, Lisa Mang, Sylva Schlosser, Laura Heilrath (vorne) Anna-Lena Mang und Caro Mayr. © privat

Olching – Ein Prestige-Sieg gelang den Estinger Volleyballfrauen beim Nachholspiel am Mittwochabend in der Landeshauptstadt.

Gegen den Regionalliga-Tabellenführer TSV TB München gelang der Mannschaft von Estings Trainer Jürgen Malter eine echter Überraschungscoup. Mit 3:2 (25:18, 19:25, 19:25, 26:24, 15:7)-Sätzen fügte das Malter-Team dem souveränen Tabellenführer die erste Saisonniederlage zu. Durch den Erfolg kletterte der SV Esting wieder vom siebten auf den fünften Tabellenplatz vor.

Nur mit Minikader angereist

Der Erfolg ist umso höher einzuschätzen, nachdem die Estingerinnen mit einem Minikader von nur sechs Spielerinnen in der Halle des Theodolinden Gymnasiums in München auftauchten, während der Tabellenführer mit elf Spielerinnen aus dem Vollen schöpfen konnte und somit auch taktische Varianten ausspielen konnten.

„Ausgleichende Gerechtigkeit“

Es komme schon einer kleinen Sensation nahe, meinte Estings Coach Malter. „Nachdem der Turnerbund zweimal das Spiel verlegt hatte, war das nun ausgleichende Gerechtigkeit“, so Malter. Man sei mit äußerst gemischten Gefühlen angetreten: „Einmal mit, da ist ohnehin nix zu holen und zum anderen, jetzt erst recht.“ Der Sieg freute Malter umso mehr, da es sich um seinen ehemaligen Verein handelte.

Gute Aufschläge

Beide Mannschaften lebten hauptsächlich von ihren guten Aufschlägen. Die Gastgeber leisteten sich im ersten Satz viele Eigenfehler. „Uns gelangen in jedem Satz eine kleine Aufschlagserie, die uns jeweils nach vorne brachte.“ Auch nach dem 1:2-Satzrückstand habe die Mannschaft nicht den Kopf hängen lassen und sich den 2:2-Satzausgleich dank einer Aufschlagserie von Caro Mayr geholt. Im Tiebreak war dann Sylva Schlosser mit einer Aufschlagserie Granat für den Gewinn des fünften Satzes. „Der Sieg war gut für unser Ego“, so Malter.
Metzler

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