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EV Fürstenfeldbruck verliert gegen Pfronten

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Von: Dieter Metzler

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Beim Spiel gegen Pfronten vermissten die Zuschauer den Kampfgeist des EV Fürstenfeldbruck.
Beim Spiel gegen Pfronten vermissten die Zuschauer den Kampfgeist des EV Fürstenfeldbruck. © Metzler

Fürstenfeldbruck – Der EV Fürstenfeldbruck ist auf dem absoluten Tiefpunkt angekommen. „Das war mit Abstand die schlechteste Leistung in dieser Saison“, sagte ein treuer Anhänger der Brucker Mannschaft nach der enttäuschenden 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)-Niederlage gegen das bis dahin sieglose Landesliga-Schlusslicht EV Pfronten. „Mit der Vorstellung vergrault die Mannschaft auch noch die letzten Anhänger.“

Nur noch 50 Zuschauer verfolgten die sechste Saisonpleite der Brucker, wobei vielleicht aber auch die 2G-Plus-Regel im offenen Stadion doch einige von einem Stadionbesuch abhielt.

Dabei hatte die Mannschaft von Brucks Trainer Roman Mucha trotz der zuletzt beiden Derby-Niederlagen gegen die Wanderers aus Germering noch viel Lob von EVF-Vizepräsident Manuel Vilgertshofer erhalten. Nach dem 2:4 in Germering am Freitagabend meinte Vilgertshofer: „Das war ein Spiel auf hohem Niveau. Auf die Leistung können wir aufbauen und die stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Begegnungen.“

Doch die Mannschaft funktionierte nicht. Da war kein Kampf festzustellen, mit dem die Brucker ansonsten häufig noch das Ruder herumrissen. Die Laufbereitschaft ließ zu wünschen übrig und von einem Aufbauspiel war so gut wie nichts zu sehen.

Pfronten trifft viermal gegen Fürstenfeldbruck

Dabei war die Mannschaft aus dem Allgäu nicht die Übermacht. Mit nur 16 Treffern in sieben Begegnungen präsentierten sich die Sturmreihen als die schwächsten in der Liga. Gegen Bruck trafen sie allerdings gleich viermal.

Vor der Begegnung gegen das Liga-Schlusslicht aus Pfronten hatte Vilgertshofer die Mannschaft mit der Aussage „hier ist ein Sieg Pflicht“ unter Druck gesetzt. Jetzt ist guter Rat teuer, denn will man noch die Play-Offs erreichen, muss die Mannschaft eine gewaltige Schippe drauflegen.

Mit einem Doppelschlag in der siebten und achten Minute ging Pfronten früh mit 2:0 in Führung. Im Mittelabschnitt gelang Kresimir Schildhabel zwar der 1:2-Anschlusstreffer, aber das 1:3 mussten die Kreisstädter hinnehmen, als sie mit einem Spieler mehr auf dem Eis standen, symptomatisch für die Brucker Mannschaft an diesem Abend. Den 1:4-Endstand mussten die Kreisstädter wieder einmal hinnehmen, als man den Torhüter rausnahm und die Gäste ins leere Tor trafen.

Metzler

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