Am 13. Juli wurde der 50-jährige Christian Eibl aus München als neuer Trainer der Landesliga-Mannschaft vorgestellt 

EVF hat einen neuen Trainer

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Flankiert von Abteilungsleiter Josef Fuchs (li.) und EVF-Vize Werner Kaltenegger (re.) begrüßte EVF-Präsidentin Gabi Pannek im Brucker Eisstadion den neuen Trainer Christian Eibl

Fürstenfeldbruck – Viel Zeit ließ sich der EV Fürstenfeldbruck in diesem Jahr auf der Suche nach einem neuen Trainer für die kommende Landesliga-Saison, die bereits am 9. Oktober beginnt. Die Suche wurde notwendig, nachdem Stefan Melcher aus beruflichen Gründen kürzer treten musste und nach zwei Jahren die Vorstandschaft mit seinem Rücktritt überraschte. Am 13. Juli stellten EVF-Präsidentin Gabi Pannek, Vize Werner Kaltenegger und Abteilungsleiter Josef Fuchs im Brucker Eisstadion den 50-jährigen Christian Eibl aus München als neuen Trainer der Landesliga-Mannschaft vor. 

 Die lange Trainersuche begründete EVF-Vize Kaltenegger in erster Linie damit, dass der Verein einen externen Trainer verpflichten wollte, der „klare Strategien verfolgt und auch menschlich zu uns passt“, so Kaltenegger. Im Verein drängte sich keine interne Lösung auf. „Da bietet sich derzeit niemand an, dem wir das zutrauen.“ Eibls Vertrag beginnt am ersten August und läuft, wie üblich beim EVF, für eine Saison. Den Kontakt zu Eibl hatte ein Spieler des EVF hergestellt. Eibl, der schon mit drei Jahren in Miesbach auf den Schlittschuhen stand, dort alle Altersklassen in der Jugend durchlief und bereits mit 17 Jahren als Verteidiger in der Oberliga-Mannschaft der Herren damals mitspielte, legte zwischen dem 24. bis 30. Lebensjahr dann eine mehrjährige Pause ein. Seine Trainerlaufbahn begann der 50-Jährige zunächst als Co-Trainer, dann als Jugend-Bundesligatrainer in Miesbach. Im Herrenbereich war seine erste Trainerstation der MEK München, in der Saison 2008/09 die Wanderers Germering. Nach einem „Ausflug“ in den Jugend- und Juniorenbereich in Dorfen trainierte Eibl von 2011 bis 15 den Landesligisten SE Freising, in dieser Saison nach dem Wechsel in die Gruppe Mitte Gegner der Brucker. Seit acht Jahren besitzt Eibl mit dem A-Schein die höchste Trainerlizenz im deutschen Eishockeybereich. Eibl sieht sich in seiner Funktion als Trainer als Erfüllungsgehilfe der Mannschaft. Er könne den Spielern viel beibringen. „Alles, was ich theoretisch erkläre, kann ich ihnen auch vormachen“, so Eibl. 

Die Spieler müssen vor allem zuhören können, fordert Eibl, vor allem taktische Disziplin. Eishockey sei ein Mannschaftssport, der nur über das Kollektiv zum Erfolg führe. „Wenn ich ein Hobby gern betreibe, dann gehe ich auch gern ins Training“, sieht Eibl eine regelmäßige Trainingsbeteiligung als Charaktersache an. Die Brucker gehen erstmals Ende August in der Germeringer Halle aufs Eis. Bevor der EVF die Vorbereitung mit einem Trainingslager in Mitterteich beendet, bestreitet er drei Testspiele (18.9. 20 Uhr in Pfronten, 20.9. 20 Uhr in Königsbrunn, 26.9. in Moosburg gegen Aich). Die Landesliga ist in drei Ligen (Nord/Ost, Mitte, Süd/West) aufgeteilt. In jeder Gruppe spielen jeweils neun Mannschaften.

 Die insgesamt 27 Teams reduzieren sich ab der darauffolgenden Saison (2016/17) auf 24 Teams. Der EVF tritt heuer in der Landesliga Mitte an und erwartet dort folgende Gegner: EV Dingolfing, SE Freising, EHC Bad Aibling, SC Reichertsbeuern, TSV Trostberg, DEC Inzell, SG Schliersee und TSV Erding. Die Vorrunde startet am 9. Oktober und ist am 12. Dezember beendet. Die jeweils ersten vier der drei Landesligen werden in der Aufstiegsrunde zu zwei Sechsergruppen zusammengefasst. Die restlichen 15 Mannschaften der drei Ligen spielen in ihrer Gruppe eine Einfachrunde, wobei die beiden Letzten in der jeweiligen Gruppe absteigen.

 Dieter Metzler

 

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