Zum Auftakt der Zwischenrunde

Sieg und Niederlage für den EVF Fürstenfeldbruck

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Trainer Christian Eibl, EV Fürstenfeldbruck.

Fürstenfeldbruck – Zum Auftakt der Zwischenrunde gab es für den EV Fürstenfeldbruck einen Sieg und eine Niederlage. Zunächst verlor der Landesligist knapp mit 4:6 (2:2, 1:4, 1:0)-Toren am Silvestervorabend beim Topfavoriten TSV Erding, anschließend kehrte die Mannschaft von Trainer Christian Eibl mit einem 5:2 (1:1, 1:0, 3:1)-Sieg am ersten Sonntag im neuen Jahr aus Bad Kissingen in die Kreisstadt zurück. Ausgerechnet zwei Gegentore bei einem Überzahlspiel des EVF brachen der Mannschaft in Erding das Genick.

Gegen die Gastgeber lieferten die Kreisstädter vor knapp 800 Zuschauern ein starkes Spiel ab. Zehn Minuten Unkonzentriertheit brachten aber die Brucker letztlich auf die Verliererstraße. „Ich bin einerseits fasziniert vom Spiel der Erdinger“, ließ Brucks Manager Josef Fuchs 60 spannende Minuten noch einmal Revue passieren. „Andererseits bin ich aber auch fasziniert vom Spiel unserer Mannschaft. Hut ab, vor dieser Leistung. Der Sieg geht für Erding in Ordnung, auch wenn mit ein wenig Glück vielleicht für uns etwas mehr drin gewesen wäre.“

Bereits nach drei Minuten brachte Tim Berndt Erding mit 1:0 in Führung. Die Brucker drehten innerhalb von vier Minute den Spieß um. Erst traf Philipp Brunenberg zum 1:1-Ausgleich, dann brachte Markus Pasterny Bruck in Führung. Eine „alte Krankheit“ der Brucker sorgte für den 2:2-Pausenstand, als der EVF in Unterzahl den Ausgleich hinnehmen musste. Das gleiche Malheur passierte den Kreisstädtern zu Beginn des zweiten Drittels.

Den erneuten 2:3-Rückstand egalisierte Brunenberg. Die Partie war wieder völlig offen. Mit einem Doppelschlag geriet die Eibl-Mannschaft dann aber endgültig auf die Verliererstraße. Hoffnung keimte nochmals auf, als Kapitän Sebastian Ehemann im Schlussdrittel das 4:6 gelang. Dann sorgten die beiden Unparteiischen für eine zerfahrene Schlussphase, als sie reihenweise Spieler von beiden Mannschaften auf die Strafbank schickten. Die knappe Niederlage hatte bei der Mannschaft keine weiteren Spuren hinterlassen. Mit einem furiosen 5:2-Auswärtssieg feierte sie in Kissingen den ersten Sieg. Vor 220 Zuschauern gerieten die Brucker zunächst mit 0:1 in Rückstand. Doch sechs Sekunden vor der Pausensirene traf Patrick Ullmann zum 1:1-Ausgleich. Im Mittelabschnitt fiel nur ein Treffer, und den erzielten die Gäste aus der Kreisstadt. Sven Mönch brachte Bruck erstmals in Führung. Dank einer starken kämpferischen Leistung ging der EVF nach 40 Minuten mit einer verdienten 2:1-Führung in die nächste Pause.

Im Schlussdrittel sorgte Ullmann nach zwei Minuten mit dem Tor zum 3:1 für die Vorentscheidung. Drei Minuten später rissen die Spieler und die sechs im Bus mitgefahrenen Brucker Fans die Arme erneut hoch. Nach genialem Zuspiel von Sven Mönch erzielte Daniel Sontowski mit das 4:1 für den EVF. Jetzt dominierte der EVF. Selbst der 4:2-Anschlusstreffer der Bad Kissinger konnte sie nicht mehr aufhalten. Zwei Minuten vor dem Ende die endgültige Entscheidung durch Brucks Verteidiger Frederik Hoffmann, der den fünften Treffer für die Kreisstädter erzielte. „Wir sind doch nicht 350 Kilometer umsonst hierher gefahren“, war Brucks Abteilungsleiter Josef Fuchs nach dem Erfolg ganz aus dem Häuschen. „Der Sieg war absolut verdient. Die Mannschaft hat top gekämpft und war taktisch hervorragend vom Trainer eingestellt.“

Dieter Metzler

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