Olchinger mit neuem Löwenmut

Ex-1860-Vizepräsident Peter Helfer unterstützt beim SC Olching als Abteilungsleiter

SC Olching Trainer Martin Buch, Scout Franz Schrodi, Peter Helfer sowie Reinhold Miefanger aus der Fußball-Abteilung
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Anpacken für den Erfolg des SC Olching wollen (von links) Trainer Martin Buch, Scout Franz Schrodi und Peter Helfer sowie Reinhold Miefanger in der Fußball-Abteilung.
  • Hans Kürzl
    VonHans Kürzl
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Olching – Gut unterwegs sind die Fußballer des SC Olching in der Landesliga Südwest. Aus den letzten sechs Partien holten sie vier Siege und zwei Unentschieden. Damit kletterten die Schützlinge von Trainer Martin Buch erstmals in dieser Saison in die obere Tabellenhälfte.


Für Buch wichtiger ist die stetige Entwicklung. „Wir treten mehr und mehr als mannschaftliche Einheit auf.“ Das schreibt er auch der Arbeit hinten den Kulissen zu, sprich auf dem Trainingsplatz. Da spricht Buch ebenfalls von guter Teamarbeit – mit Co-Trainer Bernhard Dehmel. Der gehörte 2016 zu den Aufstiegshelden. Dehmel weiß, wie man Einsatzbereitschaft vorlebt.

Das passt zu den Veränderungen, die man beim SC Olching im Umfeld vorgenommen hat. Buch und Fußballchef Reinhold Miefanger bekommen fachlich gewichtige Unterstützung.

Unterstützung für Buch und Miefanger

Dies hatten die beiden schon länger angemahnt, teilweise wurden Fühler bereits seit einem Jahr ausgestreckt. So waren Spontanurlauber und Spontanwechsler (Meriton Vrenezi zu Schwabmünchen) nur noch Anlass, Zeichen zu setzen. Daxer-Wirt und Ex-1860-Vizepräsident Peter Helfer wird Miefanger unterstützen, als Doppelspitze in der Abteilungsleitung. Franz Schrodi soll Trainer Buch zur Seite stehen: in der Beobachtung der Gegner und beim Training des eigenen Teams.

Ehrgeiz und Einstellung müssten klar erkennen lassen, dass der Spieler mindestens Landesliga spielen möchte;

Franz Schrodi, Trainer SCO

Letzteres dann unter Umständen mit der Folge, dass klare Ansagen kommen, wenn ein Spieler seine persönliche Komfortzone zu sehr ausdehnen möchte: „Man muss wissen, in welcher Liga man spielt“, sagt Schrodi. Ehrgeiz und Einstellung müssten klar erkennen lassen, dass der Spieler mindestens Landesliga spielen möchte, so der 70-Jährige, der in den 1990ern vier Jahre Jugendtrainer beim SCO war.

Bei Chefcoach Buch rennt man damit offene Türen ein. „Der SC Olching muss eine attraktive Adresse sein, sportlich lukrativ“; sagt er. Um dieses Projekt beständig erfolgreich zu halten, brauche es Disziplin. „Auch bei den Spielern“, betont Buch. Sein Wissen und seine Know-How, das er aus seiner Zeit als Nachwuchstrainer bei der SpVgg Unterhaching gewann, soll genauso in Olching greifen. In professionellen Strukturen gearbeitet zu haben, verleiht Autorität.

An der Vereinsspitze findet das Zustimmung. Präsident Schädler bestätigt: „Da kommt Kompetenz in den Verein.“ Helfer und Schrodi, die ausdrücklich im Herrenbereich der Fußballer arbeiten sollen, würden das Präsidium entlasten. Gleiches gelte für den Fußball-Abteilungsleiter Miefanger.

Die nächsten Spiele

Die beiden nächsten Heimgegner sollen das neue Selbstbewusstsein des SC Olching durchaus zu spüren bekommen – auch wenn sie an der Spitze liegen. Am 23. Oktober kommt Spitzenreiter FC Sonthofen, am 30. Oktober taucht der Tabellendritte TSV Gilching auf. Beide Spiele beginnen um 14 Uhr.
Kürzl

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