Bestandsaufnahme beim EV FFB zum Auftakt der Eishockey-Saison 

Traditionelle Eröffnungsparty beim EV FFB

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Die Kleinstschüler „fiebern“ dem Saisonstart entgegen. Hintere Reihe ihre Trainer und Betreuer (v. li.): Klaus Zieglmeier, Manuel Vilgertshofer, Sebastian Ehemann und Claudia Trumpf.

Fürstenfeldbruck – Es gehört seit Jahren zur Tradition beim EV Fürstenfeldbruck mit einer Eröffnungsparty im Eisstadion auf die im Oktober beginnende Eishockey-Saison aufmerksam zu machen. Am 21. September war es wieder soweit. EVF-Präsidentin Gabi Pannek und „Vize“ Werner Kaltenegger freuten sich, neben zweitem Bürgermeister Johann Schilling mit Dr. Werner Kainzinger auch den Sportreferenten der Großen Kreisstadt begrüßen zu können.

Höhepunkt des bunten Treibens, an dem bei herrlichem Sonnenschein Eltern, Freunde, Anhänger sowie Gönner des Eishockeyvereins auf dem sich noch als Betonfläche präsentierenden Spielfeld teilnahmen, war auch heuer wieder die Vorstellung aller Mannschaften von den Kleinstschülern bis hin zur Landesliga-Team der ersten Mannschaft. Der Kader der Brucker Mannschaft hat sich nur unwesentlich verändert. Mit Andreas Fischer vom ESC Geretsried, der neuen Heimat von Brucks Ex-Trainer Franz-Xaver Ibelherr, und Rückkehrer Marcel Handrich vom ASV Dachau verzeichnet der EVF lediglich zwei Neuzugänge. Dazu mischen wieder Bernd Köhler und nach einem Jahr Pause auch Benjamin Hildebrandt mit. Der Kader von 25 Spielern und drei Torhütern ist Trainer Stefan Melcher allerdings noch zu groß. „Da werde ich noch aussieben“, so Melcher. 

20 plus drei schweben dem erfolgreichen Nachwuchstrainer, der erstmals nun bei den Männern das Sagen hat, vor. „Die Tür ist deshalb aber für die Spieler nicht zugeschlagen“, so Melcher. Mit Josef Schwojer, Maximilian Fuchs und Raphael Bschorr befinden sich außerdem drei Juniorenspieler im Kader. Nach 2010/11 hat der EVF auch wieder eine Ib-Mannschaft angemeldet, die von Christian Böck trainiert wird. Hinsichtlich des Saisonstarts hat der EVF im Nachwuchsbereich allerdings bereits erste Spiele verlegen müssen, teilten Pannek und ihr „Vize“ Werner Kaltenegger. „Es ist jedes Jahr halt ein Lotteriespiel, wann im Freiluftstadion Eis gemacht werden kann“, so Pannek. 

Jetzt hofft man beim EVF, dass die ersten beiden Heimspiele am 25. und 27. Oktober gegen den EC Bad Tölz Ib und gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen stattfinden können. Zum Landesliga-Auftakt gastieren die Brucker schon deshalb in Schongau. Die Landesliga hat sich bis auf eine Mannschaft nicht verändert. Für den Absteiger DEC Inzell stieg der SC Riessersee Ib auf, und der EV Pfronten verzichtete freiwillig auf einen Aufstieg. Trainer Melcher ist zuversichtlich, heuer eine bessere Rolle in der Landesliga spielen zu können, als in der vergangenen Saison. Sei Mai trainiert die Mannschaft unter seiner Regie. „Wir haben 32 „Trocken-Trainingseinheiten“ hinter uns“, berichtete Melcher von einer intensiven Vorbereitung. Alle haben gut mitgezogen, und der Teamgeist ist prächtig. „Es macht richtig Spaß“, so Melcher. Bereits viermal war die Mannschaft in Germeringer Polariom auf dem Eis und absolvierte unlängst ein Trainingslager im oberpfälzischen Mitterteich.

 Sicherte sich der EVF in der vergangenen Saison quasi im letzten Spiel den Klassenerhalt, so hat sich Melcher mit der Mannschaft diesmal einen „gesunden“ Mittelfeldplatz zum Ziel gesetzt. „Wenn wir unsere eklatante Auswärtsschwäche aus der vergangenen Saison abstellen können, dann ist das Ziel realistisch. In erster Linie gehe es ihm aber darum, den Brucker Anhängern ehrlichen Sport mit Eigengewächsen zu zeigen. Melcher würde sich mehr Begeisterung wünschen, dass im Brucker Stadion endlich der „Funke überspringt“. „Das Brucker Publikum ist leider nicht so leicht aus der Reserve zu locken“, spricht Melcher aus Erfahrung. „Da muss die Mannschaft auf jeden Fall in Vorleistung gehen.“

 Dieter Metzler

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