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EV Fürstenfeldbruck klettert in der Tabelle nach oben

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Brucks Trainer Markus Kiefl blickt nach dem zweiten Sieg in Folge erleichtert der Abstiegsrunde entgegen © Metzler

Kräftig in die Suppe gespuckt hat der Eishockyverein EV Fürstenfeldbruck am vergangenen Freitagabend im Tölzer Stadion dem SC Reichersbeuern, als die Brucker die Gastgeber mit 7:5 (2:3, 1:0, 4:2) besiegten und ihnen damit wohl die letzte Chance zum Erreichen der Aufstiegsrunde vermasselten. Die Kreisstädter ihrerseits kletterten in der Tabelle auf den neunten Platz vor.

Fürstenfeldbruck - „Schon im Hinspiel haben wir Reichersbeuern 40 Minuten lang beherrscht und hätten die Partie eigentlich nicht verlieren dürfen“, stellte der Erfolg im Rückspiel vor 47 Zuschauern im Tölzer Stadion für Brucks Trainer Markus Kiefl keine Überraschung dar. „Wir haben zwar sehr nervös begonnen, und im zweiten Drittel hat unser Goalie Christoph Müller uns den Arsch gerettet, als die Defensive ein bisserl kopflos agierte.“ 

Ausgeliehenes Talent bringt die Wendung

In einer kämpferisch starken Truppe ragte vor allem Jonas Schwarzfischer heraus. Der Landsberger, der aufgrund der Kooperation mit dem Bayernligisten das Brucker Trikot trägt, erhielt von Kiefl ein Sonderlob. Das 20-jährige DNL-Stürmertalent zählte zu den auffälligsten Spielern, nicht nur wegen seiner zwei Tore, sondern er gab auch noch fünf Vorlagen. Die Anfangsnervosität bescherte den Bruckern zunächst einen frühen Rückstand. Bereits nach sechs Minuten liefen sie einem 0:2 hinterher. Dann aber fing sich der EVF, und Schwarzfischer erzielte den 2:1-Anschlusstreffer. Nach einem weiteren Gegentor nutzten die Kreisstädter ein 5:3-Überzahlspiel zum 3:2-Anschlusstor. Kapitän Frederik Hoffmann erzielte zu Beginn des Mittelabschnitts das 3:3. 

Brucker machen Rückstand gleich zweimal wett

Danach hielt Brucks Keeper Müller das Ergebnis fest. Dabei parierte der Brucker sogar einen Penalty. „Der Glücklichere wird das Spiel gewinnen“, meinte Abteilungsleiter Josef „Sam“ Fuchs vor Beginn der letzten 20 Minuten. Scheinbar war bei den noch um den letzten Platz für die Aufstiegsrunde kämpfenden Gastgeber der Druck zu groß. Denn zweimal konnten die Brucker im Schlussdrittel einen Rückstand wettmachen, bevor sie dann endgültig auf die Siegerstraße einbogen. Zunächst gelang Benedikt Pfeil das 4:4, dann Dominik Sedlacek das 5:5. Philipp Steidle brachte dreieinhalb Minuten vor dem Ende die Brucker mit 6:5 in Führung, und quasi mit der Schlusssirene erzielte Schwarzfischer das 7:5. 

Dieter Metzler

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