Klassenerhalt geschafft

Bezirksliga–Uhr tickt weiter

SC Fürstenfeldbruck Bezirksliga Klassenerhalt 2:0 FC Penzberg Sieg
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Jubelfoto mit dem Torschützen zum wegbereitenden 1:0 durch Ilija Sivonjic, der von seinen Mitspielern bejubelt und fast erdrückt wird.

Die Bezirksliga- Uhr läuft für den SC Fürstenfeldbruck auch in der kommenden Saison weiter. Mit einem aufgrund einer starken zweiten Halbzeit verdienten 2:0-Sieg beim FC Penzberg sicherte sich die Mannschaft von Trainer Michael Westermair den direkten Klassenerhalt. Die Gastgeber hingegen müssen um den Klassenerhalt in der Relegation nachsitzen.

Fürstenfeldbruck - Als nach 94 Minuten Landesliga- Schiri Andreisek die Partie abpfiff, gab es für die Brucker Spieler kein Halten mehr. Erschöpft, aber überglücklich lagen sich die Blaugelben aus der Kreisstadt in den Armen und führten ein Freudentänzchen im Penzberger Stadion auf. Nach einer mäßigen ersten Halbzeit, steigerten sich die Kreisstädter gewaltig und schafften durch die Treffer von Ilija Sivonijc und Marcel Berger noch den Sprung auf den zehnten Tabellenplatz. „In den ersten 45 Minuten war Penzberg einen Tick besser als wir“, resümierte Westermair. „Obwohl wir durch Berger nach acht Minuten eine mausetote Chance hatten.“ Bei dieser Situation kam der Brucker aus halbrechter Position völlig frei zum Schuss, verzog aber, und der Ball ging am langen Pfosten ins Toraus. „Wir haben es noch selbst in der Hand“, gab der SCF-Coach den Spielern zur zweiten Halbzeit mit auf den Weg. 

Brucker setzten Penzberg stark unter Druck

Zu diesem Zeitpunkt stand der SCF nach den Zwischenergebnissen bei Anadolu, wo Pöcking 3:0 und in Lenggries, wo die Heim- Elf gegen Phönix München 1:0 führte, auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Brucker beherzigten die Worte ihres Trainers. Von Beginn der zweiten Halbzeit setzten sie Penzberg schwer unter Druck. So jagte Sivonjic in der 46. Minute einen Rückpass von der Torauslinie von Matthias Streun über die Querstange in den Wolkenhimmel. Dann hielten Sebastian Ranftl und Torhüter Maxi Knobling bei einem Penzberger Konter das 0:0 fest. Dann traf Matthias Streun den Pfosten. „Wir sind dran Jungs“, feuerte Westermair seine Spieler an. 

2:0 und noch 20 Minuten zu spielen

Und nach einem Eckstoß war es dann so weit: Ranftl verlängert den Ball mit dem Kopf in Richtung Tor, wo am langen Pfosten Sivonjic lauerte und aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. Als dann wenige Minuten später Berger auf 2:0 erhöhte, waren noch knapp 20 Minuten zu spielen. Penzberg schnürte Bruck in die eigene Hälfte ein. Eine Weltklasseparade von Knobling verhinderte den Anschlusstreffer, und nach 94 Minuten ertönte dann endlich der erlösende Abpfiff. „Ich kann der Mannschaft nur ein Riesenkompliment machen. Wir haben immer an uns geglaubt, selbst als wir am zehnten Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz standen“, lobte Westermair seine Jungs.

Dieter Metzler

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