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Mit einem Freudentänzchen übers Eis

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Nachdem der EV Fürstenfeldbruck sich heuer frühzeitig den Klassenerhalt sicherte, setzte die Mannschaft zu einem kleinen „Freudentänzchen“ auf dem Eis an. © Metzler

Nachdem der EV Fürstenfeldbruck am späten Freitagabend vergangener Woche mit Ach und Krach beim Schlusslicht der Bayernliga-Landesliga-Verzahnungsrunde, dem EV Bad Wö- rishofen, mit 3:2-Toren siegte, hofften die 140 Zuschauer im Brucker Freiluftstadion am Sonntagabend im letzten Heimspiel der laufenden Saison zumindest noch einmal auf eine Galavorstellung des Tabellenführers EHC Klostersee. Doch die mit Macht in die Bayernliga strebenden Gäste blieben über weite Strecken vieles schuldig. So gab es im vierten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison nach einem 0:8, 2:8 und 0:7 diesmal aus Brucker Sicht mit dem 1:5 (0:0, 0:1, 1:4) eine akzeptable Niederlage.

Zunächst aber rumpelten sich die Brucker beim Tabellenletzten in Wörishofen ganz nach dem Motto „das Beste an dem Spiel ist das Ergebnis“ zu einem in letzter Minute sichergestellten 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)-Sieg. In einer Begegnung mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten erlöste Marc Stroscher die Kreisstädter eine Minute vor dem Ende der Partie mit dem Siegtreffer, nachdem sich alle schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten. Mit dem knappen Erfolg zementierte der EVF zwei Spieltage vor dem Saisonende den sechsten Tabellenplatz fest. In der niveauarmen Begegnung ging die Mannschaft von Brucks Trainer Erwin Halusa zunächst durch Frederik Hoffmann und später durch Dominic Kolb in Führung. Die Gastgeber schlugen jedoch jedes Mal postwendend zurück. Kaum ließen die ersten warmen Sonnenstrahlen am Sonntag einen Hauch von Frühling erahnen, da bekamen die Brucker wieder einmal Probleme mit ihrem Freiluftstadion. Das Eis der Spielfläche schmolz den Bruckern unter den Kufen weg. Aus Sicherheitsgründen wurde der Spielbeginn kurzerhand von 17.15 Uhr auf 18 Uhr verschoben.

Flottes Spiel im ersten Drittel

Im ersten Drittel war kein großer Unterschied zwischen dem Überflieger aus Grafing-Klostersee und den Bruckern auszumachen. Wie schon in Wörishofen zwei Tage zuvor, bevölkerten beide Mannschaften mehr die Strafbank, als sich auf ein flottes Spiel zu einigen. Torlos ging’s in die erste Pause. Auch nach der Hälfte der sechzigminütigen Spielzeit stand die Partie des Tabellenersten gegen den Sechsten der Verzahnungsrunde weiterhin 0:0. Ausgerechnet als die Brucker mit einem Spieler mehr auf dem Eis standen, gelang dann Klostersee in Unterzahl der Führungstreffer (32.). Dass die Gäste auch das Überzahlspiel beherrschen, zeigten sie im Schlussdrittel, als sie auf 2:0 erhöhten. Das Kunststück, ein Tor in Unterzahl zu erzielen, beherrschten aber auch die Brucker. Der beim EVF spielende Ukrainer Yehor Vinnytskyi erzielte den 1:2-Anschlusstreffer. Erneut schlug aber der Tabellenführer quasi im Gegenzug zurück und glich zum 2:2 aus. In der Schlussphase ließ die Aufmerksamkeit bei den Bruckern merklich nach. Das nutzte der Tabellenführer gar zu drei weiteren Treffern. Insgesamt zeigte sich der EVF gegenüber dem Freitagsspiel in Wörishofen gegen Klostersee deutlich verbessert. Das Ergebnis fiel um zwei, drei Treffer zu hoch aus, denn Bruck lieferte über weite Strecken ein Spiel auf Augenhöhe ab. 

Dieter Metzler

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