1. kreisbote-de
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Fürstenfeldbruck

TuS-Tischtennisspielerinnen überraschen bei ihrer Premiere

Erstellt:

Kommentare

Das erfolgreiche TuS-Quartett mit Iryna Motsyk, Steffi Felbermeier, Milena Burandt und Olena Nalisnikovska.
Das erfolgreiche TuS-Quartett mit Iryna Motsyk, Steffi Felbermeier, Milena Burandt und Olena Nalisnikovska. © Neidek

Fürstenfeldbruck – Auf einen hochklassigen Gegner, auf attraktiven Tischtennissport und auf eine kaum vermeidbare Niederlage waren die TuS-Fans beim Saisonauftakt der 2. Bundesliga in der Jahnhalle eingestimmt. Das junge TuS-Team traf als Aufsteiger auf den TSV Langstadt II.

Die Gäste verzichteten zwar auf ihre beiden Spitzenspielerinnen, die auch in der ersten Liga eingesetzt werden, doch haben sie einen unerschöpflichen Kader, so dass als Ersatz die amtierende deutsche U15-Meisterin Lorena Morsch und die dreifache deutsche Seniorenmeisterin Inka Dönges nachrückten.

Ukrainerinnen liefern gute Leistung

Rasch zeichnete sich indes ein spannender Spielverlauf ab. Iryna Motsyk und Olena Nalisnikovska gewannen ebenso sicher wie am Nebentisch Milena Burandt und Steffi Felbermeier unterlagen. Dass die beiden Ukrainerinnen Iryna und Olena trotz der beschwerlichen Anreise auf dem Landweg nach dem Trainingslager in Bad Aibling in Bestform sind, zeigten sie in den ersten beiden Einzeln. Iryna ist nach ihrer Fuß-OP wieder schnell auf den Beinen und steht aus der Halbdistanz so gut zum Ball, dass sie mit Vor- und Rückhand gleichermaßen druckvoll angreift. Janina Kämmerer, die deutsche Mixed-Meisterin von 2020, musste sich geschlagen geben. Olena hingegen begann nervös, machte aber in druckvollen Rückhand-Duellen aus einem 0:2 noch ein nicht erwartetes 3:2 gegen die frühere U15-Europameisterin Alena Lemmer.

Brucker siegen selbstbewusst

Zwischenzeitlich kam Langstadt auf 3:3 heran, weil die amtierende deutsche U15-Meisterin Lorena Morsch für Steffi Felbermeier zu stark war und weil Milena Burandt, TuS-Neuzugang von der DJK Landshut, bei ihrem Debut nervös wirkte und der mehrfachen deutschen Seniorenmeisterin Inka Dömges unterlag. Dann kam der zweite große Auftritt der beiden TuS-Ukrainerinnen: Iryna Motsyk kämpfte sich zum Sieg und Olena Nalisnikovska erspielte sich diesen selbstbewusst. Die Freude der vielen Fans in der Halle, am Liveticker und erstmals auch im Livestream staunten, als Steffi Felbermeier mit einer famosen Angriffsleistung Inka Dönges auf Distanz hielt und den nie erwarteten Brucker 6:4-Sieg perfekt machte.

Die beiden Ukrainerinnen nahmen das Angebot, während der gesamten Vorrunde hier zu bleiben, nicht an. Das Heimweh sei zu groß, meinten sie und reisten am Sonntag zurück nach Lemberg und Kiew. Sie werden vor dem 29. Oktober wieder da sein, wenn der TuS in der Jahnhalle auf die Leutzscher Füchse aus Sachsen trifft.

Lutzenberger

Auch interessant

Kommentare