EV Fürstenfeldbruck siegt und verliert

Drei Punkte im Doppelspiel

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Brucks Manuel Deml (dunkles Trikot) attackiert einen Wörishofener Spieler.

Die wegen des warmen Herbstwetters verschobene Heimspiel-Premiere hatte sich der EV Fürstenfeldbruck mit Sicherheit erfolgreicher vorgestellt. Gegen den EV Bad Wörishofen verlor die Mannschaft von Trainer Erwin Halusa am Freitagabend mit 3:8 (0:2, 1:4, 2:2)-Toren am Ende doch recht deutlich. Gegen den TSV Trostberg wollten die Kreisstädter am Sonntagabend die Charte wieder wettmachen. Das gelang den Bruckern im offenen Stadion von Trostberg auch mit einem 4:2 (3:1, 0:1, 1:0)-Sieg. So sicherten sich die Kreisstädter nach den zwei Punkten beim Auswärtssieg nach Verlängerung in Peißenberg gegen Forst nun drei weitere Punkte an diesem für sie ersten Doppelspiel-Wochenende.

Fürstenfeldbruck - Vor der spärlichen Kulisse von nur 65 Zuschauern wurden die Kreisstädter am Freitagabend kalt erwischt. Keine sechs Sekunden dauerte es, da liefen sie bereits einem 0:1 hinterher, ohne dass ein Brucker in Scheibenbesitz kam. Mit einem 0:2 ging es dann in die erste Drittelpause, nachdem die Kreisstädter zweimal ein Überzahlspiel nicht nutzten, aber auch Wörishofen einen Penalty an den Pfosten setzte. Hoffnung auf die Wende brachte der Beginn des zweiten Drittels, als die Mannschaft engagierter zu Werke ging, erst Recht nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Patrick Ullmann. Der Ausgleich lag in der Luft, doch ein Blackout der Kreisstädter entschied die Partie, als Wörishofen innerhalb von fünf Minuten auf 6:1 davonzog. Nachdem 1:7 zu Beginn des Schlussdrittels befürchteten die Brucker Fans gar eine zweistellige Klatsche. Doch die verhinderte die Mannschaft und konnte mit zwei Treffern von Ullmann und Yehor Vinnytski die Niederlage zumindest etwas freundlicher gestalten.

Brucker EV im ersten Drittel mit 3:0 vorne

Gut ins Spiel kam der EVF dagegen am Sonntagabend im offenen Stadion in Trostberg, dessen Ansetzung aufgrund des Regens und Sturms erst am Sonntagmittag gesichert war, aber mit 15 Minuten Verspätung begann, weil der Zamboni streikte. Nach Toren von Patrick Ullmann, Kevin Melcher und Dominic Kolb lag der EVF im ersten Drittel mit 3:0 vorne. Kurz vor dem ersten Kabinengang aber kam Trostberg zum 3:1-Anschlusstreffer. Zehn Minuten nach dem Wiederbeginn verkürzte das Ligaschlusslicht aus Trostberg auf 3:2 und die Begegnung war plötzlich wieder völlig offen. Erik Mönch hätte Bruck mit einem Penalty wieder einen Zweitorevorsprung verschaffen können, er scheiterte aber am Trostberger Torhüter. Im Schlussdrittel machte Philipp Steidle mit dem vierten Brucker Treffer dreieinhalb Minuten vor Schluss alles klar. „Im Spiel am Freitag hatten wir den erwartet schweren Gegner.

Trotz Sieg - Es fehlt noch an Feinabstimmung

Das Tor nach sechs Sekunden darf nicht fallen, und zum Ende des zweiten Drittels innerhalb von vier Minuten vier Tore zu kassieren, das hat uns das Spiel kaputt gemacht“, resümierte Brucks Trainer Erwin Halusa. Es fehle der Mannschaft halt noch an der Feinabstimmung, nachdem sie im Vergleich zu den anderen Teams wenige Eiszeiten hatte, um sich entsprechend auf die Saison vorzubereiten. „In Trostberg hat es schon besser geklappt. Die Mannschaft stand hinten sicher und vorne haben wir unsere Tore gemacht. Die Mannschaft hat nach verletzungsbedingten Ausfällen Moral gezeigt und Goalie Valentin Mohr war ein guter Rückhalt. In meinen Augen ein verdienter Sieg für uns.“ 

Dieter Metzler

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