Unter anderem den 22-jährigen Tschechen Kresmir Schildhabel

Kaderplanung: EV Fürstenfeldbruck verpflichtet 22-jährigen Kresmir Schildhabel

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Mit dem 22-jährigen Tschechen Kresmir Schildhabel besetzt der EV Fürstenfeldbruck seine Kontingentplatz.

Fürstenfeldbruck - Nach der Video-Konferenz am vergangenen Freitagabend des Landesliga-Obmanns Frank Butz mit den Vereinen ist der Saisonstart für den 10. Oktober geplant. Es könnte aber auch sein, dass sich der Beginn durch die Pandemie auf Ende Oktober verschiebt. Die Betreiber der Eisstadien müssen die coronabedingten hygienischen Voraussetzungen schaffen, sprich ein entsprechendes Schutzkonzept erarbeiten.

Ungeachtet des ungewissen Saisonstarts konzentriert sich der EV Fürstenfeldbruck aber weiter auf die Kaderplanung für die Saison 2020/21. Nach der Verpflichtung des 29-jährigen Julian Behmer (wir berichteten) können die Brucker durch die Vermittlung von Trainer Markus Kiefl mit dem 22-jährigen Tschechen Kresmir Schildhabel die Kontingentstelle besetzen. 

Tscheche kam in 33 Spielen auf 112 Punkte

Daneben haben die Eigengewächse Paul Stadler, Joshua Cmarits und Kevin Melcher verlängert. Der in Sokolov (ehemals Falkenau) geborene Schildhabel durchlief die Nachwuchsabteilung des HC Karlovy Vary und spielte sogleich im ersten Jahr bei den Senioren in der dritten tschechischen Liga, wo er auf beachtliche 14 Punkte in 13 Einsätzen kam. Mit einem Wechsel nach Deutschland wollte er sich eine berufliche Existenz aufbauen und schloss sich dem DEC Frillensee/Inzell an. In den vergangenen zwei Spielzeiten kam der junge Tscheche in 33 Spielen zu 112 Punkten. 

Schildhabel wird sich in der Landesliga beweisen müssen

Als Schildhabel nun beruflich nach München wechselte, erhielt Trainer Kiefl einen Tipp und wurde auf den talentierten Spieler aufmerksam. Beim EVF wurde man sich schnell einig, wobei sich EVF-Vize Manuel Vilgertshofer erstaunt zeigte, dass es noch Spieler gibt, die keine finanziellen Forderungen stellen. „Wir waren lediglich bei der Wohnungssuche behilflich“, teilte Vilgertshofer mit. „Alles andere erledigten gemeinsam Kiefl und Schildhabel. „Seine Statistik kann sich sehen“, freut sich Kiefl über den nächsten Neuzugang. „Er weiß, wie man Tore schießt und vorbereitet.“ Er werde in der Landesliga für Schildhabel zwar schwerer und er wird sich erst beweisen müssen. „Wenn er halb so viele Punkte macht wie in der Bezirksliga, wäre er trotzdem noch ganz oben in der Scorerliste zu finden.“ 

Das könnten die möglichen Gegner der Brucker sein

Die Gruppeneinteilung in der zweigleisingen Landesliga ist zwar noch nicht offiziell, aber so könnte sie aussehen: Für den TSV Farchant, der sich freiwillig in die Bezirksliga zurückzog, rückt der ERC Lechbruck in die Landesliga auf. Und aller Wahrscheinlichkeit nach dürfen sich die beiden Fanlager aus Bruck und Germering freuen, nachdem die Wanderers aufgestiegen sind, stehen zwei Derbys ins Haus. Im Weiteren trifft der EVF auf den EHC Bad Aibling, EV Bad Wörishofen, ESV Burgau, SC Forst, EV Pfronten, SC Reichersbeuern und die SG Schliersee/Miesbach.

red

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