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SC Oberweikertshofen kassiert zweite Pleite

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Die Landesliga-Kicker des SC Oberweikertshofen haben einen Dämpfer erhalten. Nach drei Siegen und einer unglücklichen Niederlage gegen Spitzenreiter Nördlingen konnte der Dorfclub beim 0:2 (0:0) in Gundelfingen nicht an die bisher gezeigten Leistungen der Frühjahrsrunde anknüpfen.

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5 / 5Gegen die tief stehende Mannschaft aus Gundelfingen taten sich die Oberweikertshofener schwer. © Daschner

Oberweikertshofen - Fehlende Konzentration, nicht genug Fortune im Abschluss und eine Unachtsamkeit bei einer Standardsituation: Diese drei Faktoren hat SCO-Coach Sven Kresin als Ursache für die Pleite ausgemacht. Der Übungsleiter wirkte auch nicht gänzich unzufrieden mit seiner Truppe. „Wir haben unser Spiel eigentlich ganz gut runtergespielt.“ Soll heißen: Mit frühen Attacken wollte der SCO schnell in Ballbesitz kommen. Genau dabei tat sich aber das erste Manko auf: „Nach den Ballgewinnen waren wir nicht konzentriert genug“, sagte Kresin. Oft wurde das Leder deshalb postwendend wieder hergeschenkt. So kamen die Weikertshofener im ersten Durchgang kaum einmal gefährlich vor das Gundelfinger Tor. Die Gastgeber hingegen zwangen SCO-Keeper Georgios Blantis einmal zu einer Glanzparade, als er einen Schuss mit einem Blitzreflex aus dem Winkel holte. Der SCO musste dagegen auf die zweite Halbzeit warten, ehe er gefährlichere Aktionen zustande brachte. 

Ein versprungener Ball im Strafraum und ein Schuss am Pfosten vorbei

Dann allerdings trat das zweite von Kresin erwähnte Manko zutage: „Da hat uns dann leider das letzte Fortune gefehlt.“ Daniel Jais und Afdal Tomangbe versprang der Ball im Strafraum, Maximilian Schuch setzte einen Schuss knapp am langen Pfosten vorbei und erneut Jais kam nach einem Abwehrpatzer der Gundelfinger einen halben Schritt zu spät. Und eine Viertelstunde vor Schluss sorgte dann Manko Nummer drei für eine Vorentscheidung: 

In fünf Minuten erhöhen die Gastgeber auf 2:0

Nach einem Freistoß stand plötzlich Gundefingens Manuel Müller völlig frei vor Blantis. Der Angreifer hatte dann auch keine Mühe einzunetzen. „Da haben wir nicht aufgepasst und sind zu weit vom Gegenspieler weg gestanden“, sagte Kresin. Spätestens als die Gastgeber fünf Minuten später auf 2:0 erhöhten, war die Partie entschieden. „Bei tief stehenden Mannschaften tun wir uns schwer, wenn wir nicht in Führung gehen“, konstatierte Kresin. Daran kann der SCO-Coach mit seinen Spielern nun zwei Wochen lang feilen. Am kommenden Wochenende ist der Dorfclub spielfrei. Danach sollen die Punkte geholt werden, die den SCO endgültig von den Abstiegsrängen weg halten. Auch wenn es in der Tabelle gut aussieht, mahnt Kresin: „Ein paar Punkte müssen wir schon noch holen.“ 

Andreas Daschner

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