1. kreisbote-de
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Fürstenfeldbruck

Gröbis kämpften sich gegen Waiblingen-Korb zurück ins Spiel

Erstellt:

Kommentare

null
Mit dem Schlusspfiff gab es für die Gröbenzeller Handballerinnen kein Halten mehr und sie feierten ihren Sieg. © Birgit Franke

Die Wiedergutmachung nach der Niederlage gegen Kirchhof gelingt vollauf. Zwei sensationell aufgelegte Youngsters tragen maßgeblich zum 29:28 (17:16) Heimsieg des HCD Gröbenzell gegen die FSG Waiblingen-Korb bei

Am 8. März feierte Verena Oß- wald im Training ihren Abschied. Studienbedingt wird sie umziehen und nicht mehr mittrainieren können, trotzdem hat sie den Gröbis mindestens bis zum Saisonende die Treue geschworen und will zumindest zu den Spielen auf der Matte stehen. 

Gröbis kommen zunächst gut ins Spiel

Beim letzten „richtigen“ Heimspiel für sie also kam der HCD gut ins Spiel. Die Abwehr stand gut organisiert, Ines Flesch entschärfte gleich zu Beginn zwei Hochkaräter, vorne konnte man souverän mithalten. Nach neun Minuten beim Stand von 4:4 dann jedoch ein plötzlicher Bruch im Angriffsspiel des HCD. Während Waiblingen weiter in fast jedem Angriff ein Tor schoss, taten sich die Gröbis plötzlich extrem schwer, den Ball ins Netz zu befördern, zudem fehlte defensiv die Konsequenz.

Torhüterwechsel und taktische Maßnahmen

Die Gäste konnten sich fortan in einem Lauf von 9:2 Toren schon fast spielentscheidend auf 6:13 absetzen, ehe Pleines mit mächtig Wut im Bauch seine erste Auszeit nahm. Die Ansprache und die taktischen Maßnahmen, unter anderem ein Torhüterwechsel, schienen zu fruchten, die Abwehr wurde stabiler und vorne lief es plötzlich wie am Schnürchen. Allen voran schritt eben jene Verena Oßwald, die ihren Abschied feierte und sie machte es alleine mit sechs Toren in der ersten Halbzeit (insgesamt acht) zu ihrer eigenen Party. Als besonderen Gast lud sie dazu die erst 17-jährige Toni Thurner ins Tor ein, die ihrerseits direkt mit zwei parierten Strafwürfen und zahlreichen weiteren Paraden zur guten Stimmung in der Wildmooshalle beitrug. 

Ein Duell auf Augenhöhe

In einer Aufholjagd, drehte der HCD das verloren geglaubte Spiel binnen elf Minuten und ging mit einer knappen, aber hochverdienten 17:16 Führung in die Halbzeitpause. Eine Fortsetzung dieses verrückten Spiels in Durchgang zwei wäre unfassbar gewesen, insofern war es wenig überraschend, dass Waiblingen zurück in die Spur fand und die Party von Verena Oßwald in Form einer Manndeckung beendete. Auf Augenhöhe lieferten sich beide Teams mit wechselnder Führung nun ein Duell. Toni Thurner war es, die auch in der zweiten Hälfte großen Anteil daran hatte, dass der HCD mithalten konnte. 

HCD vergibt wichtige Chancen - Gäste können sie nicht nutzen

Kurz vor Schluss trauten die Zuschauer ihren Augen nicht, als der HCD drei Torchancen vergab – Waiblingen dies aber zum Glück nicht nutzte. Die Spannung lag förmlich in der Luft, bevor Sina Fischer mit Routine und Entschlossenheit die letzten drei Tore wuchtig „einnetzte“ und somit nur Sekunden vor Schluss ausgleichen konnte. Pleines dirigierte sein Team wild mit den Armeln fuchtelnd zu einer Offensivdeckung. Waiblingen zeigte Nerven und Lisa Antl antizipierte „verrückt offensiv“ (Antl) und verwandelte den Konter souverän im Tor. Die verbleibenden zwei Sekunden reichten den Gästen nicht mehr, um nochmal gefährlich vor das Tor des HCD zu kommen.

Am 17. März empfangen die Handballerinnen des HCD die Füchse aus Berlin in der Wildmooshalle.

Auch interessant

Kommentare