Duell gegen den Aufsteiger endet 19:19

Gröbenzell schafft gegen Dachau nur ein Unentschieden

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In der Verteidigung mussten die Gröbenzeller Handballerinnen (blau) gegen den Aufsteiger kämpfen.

Im bayerischen Derby gegen den ASV Dachau ist die Offensive des HCD Gröbenzell über weite Strecken zu harmlos. Beim 19:19 (12:11) zeigt Lena Klingler nach ihrer Verletzungspause eine ansehnliche Partie.

Gröbenzell - Knapp 500 Zuschauer hatten den Weg in die Wildmooshalle zum ersten bayerischen Derby in der dritten Liga Süd gegen den ASV Dachau gefunden und damit für eine gebührend gute Kulisse gesorgt. Sportlich hatte das Gästeteam von Coach Thomas Lukauer als Aufsteiger bis dato einen Auftakt nach Maß hingelegt, während es für HCD Coach Konstantin Schlosser hauptsächlich darum ging, die deutliche Niederlage gegen den TSV Haunstetten wettzumachen. Dachau begann entsprechend euphorisch, doch der HCD war darauf gut eingestellt.

Konzentrierte Abwehrleistung auf beiden Seiten

Mit einer frühen Führung im Rücken versäumten es der HCD jedoch mit zwei verworfenen Siebenmetern, schon frühzeitig eine Weiche zu stellen. Dachau ließ sich nicht zweimal bitten und egalisierte nicht nur, sondern konnte sich seinerseits einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Das erhoffte Derby nahm seinen Lauf, beide Seiten zeigten eine konzentrierte Abwehrleistung und versuchten über Tempospiel in der Offensive die gegnerische Abwehr zu knacken. Gröbenzell kam im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zurück und konnte sich dank dreier Tore von Bea Mazzucco den knappen Vorsprung zur Halbzeit erarbeiten. 

HCD lässt zu oft Chancen liegen

Doch statt einer Fortsetzung eines ansehnlichen Handballspiels wurde die zweite Hälfte deutlich defensiv lastiger. Offensiv taten sich beide Teams deutlich schwerer, mussten fast schon mühsam um die Tore kämpfen. Eine wechselnde Führung als Konsequenz zweier ähnlich starker war damit nur logisch. Dachau hielt gut dagegen, für den HCD war dies zu wenig, ließen sie doch zu oft die Chance zur höheren Führung liegen. Einzig Lena Klingler zeigte nach ihrer mehrwöchigen Verletzung mit vier Toren, dass mit ihr künftig noch zu rechnen sein wird. 

Dachau mit Unentschieden zufrieden - Gröbenzell nicht so richtig

Alleine konnte jedoch auch sie nicht das Ruder herumreißen, am Ende stand ein leistungsgerechtes Remis auf der Anzeigetafel in der Wildmooshalle. Während sich ASV Coach Lukauer anschließend über die Leistung seines Teams zufrieden zeigte, war sein Gegenüber Schlosser nicht richtig zufrieden. Vor allem Offensiv muss der HCD lernen, in den entscheidenden Situationen die richtigen Entscheidungen treffen, um seine Trefferzahl signifikant zu erhöhen. Co-Trainer Basti Servos unterstrich dies und forderte mehr Cleverness und einen kühlen Kopf in der Offensive. 

Ansonsten könnte es wohl noch in der ein oder anderen Partie knapp und unangenehm werden. Das #nextgeneration Team wird schon bei nächsten Training weiter arbeiten, um am kommenden Samstag gegen den TV Möglingen einen weiteren Schritt in die richtige Richtung zu machen.

red

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