Slamajama Gröbenzell unterliegt Dachau

Fouls und Rückstand verhindern Wende

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Vergeblich stemmten sich die Gröbenzeller um Lion Gorgas (weißes Trikot) nach einem verkorksten ersten Viertel gegen die Dachauer Übermacht.

Gröbenzell – Die Basketballer von Slamajama Gröbenzell kommen einfach nicht aus dem Keller der Regionalliga-Tabelle. Nach 13 Partien stehen nun elf Pleiten zu Buche – zuletzt ein 70:83 (37:41) in der heimischen Wildmooshalle im Derby gegen Dachau. Und das trotz personeller Verstärkung für die junge Truppe.

Vor Spielbeginn konnten die Verantwortlichen der beim SC Gröbenzell beheimateten Slamajamas einen Neuzugang präsentieren, der so neu in Gröbenzell gar nicht ist: Moritz Breitreiner trug bereits von 2011 bis 2016 das weiß-blaue Trikot der SCG-Basketballer. Mit elf Punkten stellte Breitreiner unter Beweis, dass seine Würfe aus der Mitteldistanz nichts von ihrer Gefahr eingebüßt haben. Doch auch das half nichts. Die ersten zehn Minuten der Partie verschliefen die Hausherren komplett. 6:25 hieß es nach dem ersten Viertel. Erst nach fünf Minuten gelang Gröbenzell der erste Korberfolg zum 2:6. Die Krux dabei: Mit dem ersten Offensiverfolg stellten die Hausherren ihre Defensivbemühungen nahezu komplett ein. 

Dachau holt 19 Punkte in fünf Minuten

Dachau spielte sich in einen regelrechten Rausch. Satte 19 Punkte durften sie in den folgenden fünf Minuten feiern. Erst nach einer deutliche Ansage von Trainer Ahmet Kurum zeigten die Gröbenzeller, wozu sie eigentlich fähig wären. Das zweite Viertel ging mit 31:16 klar an die Hausherren. Dass trotz der Steigerung keine Wende mehr gelang, lag zum einen am zu großen Rückstand und zum anderen an der Foulbelastung einiger Spieler. 

Drei Spieler müssen vorzeitig vom Feld

Für Lion Gorgas, Martin Redweik und Christian Sander war die Partie nach jeweils fünf Fouls vorzeitig beendet. Zwar haderte Kurum dabei mit einigen Pfiffen der schwachen Unparteiischen. Er sagte aber auch: „Selbstverständlich haben die SR das Spiel hier nicht entschieden.“ Vielmehr sei man aufgrund der schwachen Leistung im Anfangsviertel selbst für die neuerliche Pleite verantwortlich. Außerdem hätten sich seine Akteure zu sehr auf die strittigen Schiri-Pfiffe fokussiert, statt den Blick auf das eigene Spiel zu richten. 

Andreas Daschner

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