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Gute Basis für vier Heimspiele: HCD Gröbenzell besiegt TuS Metzingen

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Von: Dieter Metzler

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Isabell Kattner (Nummer 10 – blaues Trikot) des HCD Gröbenzell gegen Metzingen
Isabell Kattner (Nummer 10 – blaues Trikot), mit sieben Toren erfolgreichste Werferin in Metzingen. © Dieter Metzler

Gröbenzell – Bevor für den HCD Gröbenzell die Saison mit vier Nachholspielen vor eigenem Publikum zu Ende geht, mussten die Gröbis am Sonntagabend, 17 Uhr, zum letzten Auswärtsspiel beim TuS Metzingen II anreisen.

Die Bundesliga-Reserve und Tabellenletzte von der schwäbischen Alb erwies sich diesmal etwas hartnäckiger als im Hinspiel, als die Gröbis die Gäste noch mit 40:18 an die Wand gespielt hatten. Diesmal wehrte sich das Ligaschlusslicht zumindest 30 Minuten lang nach Kräften. Erst Mitte der zweiten Halbzweit bog der HCD auf die Siegerstraße ein. Am Ende wurde es doch noch standesgemäß beim 32:24 (11:13)-Sieg. Die Chance auf die Vizemeisterschaft ist damit weiterhin gewahrt, und wird womöglich am Freitagabend entschieden.

Zwei Punkte waren von Anfang an das Ziel

Trotz angespannter Kadersituation war die Mannschaft von Trainer Stefan Weidinger nach Metzingen mit dem Ziel aufgebrochen, unbedingt zwei Punkte mitzunehmen, um sich zum einen eine gute Ausgangsbasis für die letzten vier Heimspiele zu verschaffen und zum anderen die 28:30-Niederlage unlängst gegen Allensbach endgültig abzuhaken.

Bis zur Halbzeitpause konnte sich keine der beiden Drittligisten vor der mageren Zuschauerkulisse von 50 Besuchern einen Vorsprung herauswerfen, und ein Klassenunterschied zwischen dem Tabellenletzten und dem Ligadritten, so wie im Hinspiel, war auch nicht auszumachen. Zwar konnte sich der HCD anfangs mal zwei Tore Vorsprung erspielen, aber die Metzinger Tussies, wie sie sich nennen, blieben dran und ließen sich diesmal nicht abschütteln.

Nach der Pause lief es besser für den HCD

Mit einem Zweitore-Rückstand ging es für die Gröbis nach 30 Minuten in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang lief`s dann wieder besser beim HCD. Die Mannschaft glich aus und zog bis acht Minuten vor Schluss auf 27:21 davon. Den Sieg ließen sich die Gröbis nun nicht mehr entreißen. „Es war ein Arbeitssieg“, meinte Weidinger nach der Schlusssirene. „Wir haben etwas gebraucht, um in unseren Rhythmus zu kommen.“

Gegen Haunstetten am 1. April

Weiter geht es für die Gröbis schon am Freitagabend, wenn der Tabellenzweite aus Haunstetten in der Wildmooshalle (Anwurf 20 Uhr) antritt. Keine 24 Stunden später steht das Weidinger-Team erneut in der Halle, wenn als nächstes Gast der HC Erlangen auftaucht (Anwurf: 18.15 Uhr).
Metzler

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