Die ersten fünf Finaltickets für die Futsal-Endrunde der Spielgruppe Nord wurden in der Mammendorfer Schulsporthalle vergeben

Unterhaltsamer Hallenkick

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Oberweikertshofens Torhüter Matthias Rummelsberger wehrt einen Strafstoß ab.

Mammendorf – Die ersten fünf Finaltickets für die Futsal-Endrunde der Spielgruppe Nord wurden am 6. Dezember in der Mammendorfer Schulsporthalle vergeben. In der Vormittagsrunde setzte sich der SC Oberweikertshofen souverän durch, als Zweiter qualifizierte sich die SpVgg Wildenroth. Neben den favorisierten Hausherren aus Mammendorf stellte der Einzug des SC Unterpfaffenhofen am Nachmittag ebenso keine Überraschung dar, wohl aber die Qualifikation des SF Breitbrunn.

 In zwei Wochen stehen sich in Maisach die nächsten elf Mannschaften gegenüber und ermitteln die restlichen fünf Finalteilnehmer. Schon frühzeitig fielen am Sonntagvormittag in Mammendorf in der Vorrunde der Gruppe eins die Entscheidungen. Der Landesligist aus Oberweikertshofen, der entgegen seiner Ankündigung mit einigen Landesliga-Spielern auftauchte, ließ der Konkurrenz keine Chance. „Da war von einer C-Klassenmannschaft nicht viel zu sehen", meinte dann auch Spielleiter Bernd Reiser. „Außer Trainer Uwe Slowik habe ich durchwegs keinen C-Klassenspieler ausmachen können." Die SCO-Kicker demonstrierten phasenweise wie man Futsal in der Halle spielen soll. Überragender Spieler war Oberweikertshofens Mehmet Ayvaz, der sichtlich großen Spaß an dem Hallenkick hatte.

 Den zweiten Vorrundenplatz sicherte sich der ehemalige Verein von Oberweikertshofens Manager Uli Bergmann, die SpVgg Wildenroth. Für die Mannschaften aus Greifenberg, Landsberied und Kottgeisering ist die diesjährige Hallenmeisterschaft bereits beendet. Wesentlich dramatischer verlief dagegen die Nachmittagsgruppe. Erst im letzten Vorrundenspiel sicherte sich der Gastgeber aus Mammendorf mit klaren 4:0-Sieg über den punktgleichen Bezirksligisten aus Unterpfaffenhofen Platz eins, nachdem sich Mammendorf zuvor gegen Breitbrunn eine Niederlage eingehandelt hatte.

Vom Glück wieder einmal verlassen waren die Westler, die nur von einem Unentschieden der Mammendorfer gegen Unterpfaffenhofen profitiert hätten. Unterpfaffenhofen hatte bereits vor der Begegnung gegen Mammendorf zehn Punkte auf dem Konto und war damit qualifiziert. Mammendorf, nach dem Erfolg über den SCU, ebenfalls mit zehn Punkten, erobertes sich aufgrund des direkten Vergleichs die Spitze. Somit bleibt der Kreisstadt-Elf aus dem Brucker Westen zum wiederholten Male in der Wittelsbacher Halle am 27. Dezember nur die Rolle des Gastgebers. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass entgegen der Befürchtungen der Vereine, die wegen allzu großer Verletzungsgefahr dem Hallenkick heuer abgeschworen haben, die Mannschaften in der Halle äußerst fair miteinander umgingen.

 Es gab keine bösen Fouls und keine Ausraster, weder am Vor- noch am Nachmittag. Spielleiter Bernd Reiser zeigte sich mit dem Verhalten der Mannschaften auf dem Spielfeld und auch neben dem Platz hochzufrieden.

Dieter Metzler

Vorrunden-Abschlusstabelle, Gruppe 1:
1. Oberweikertshofen 26:4 12
2. Wildenroth 10:7 7
3. Greifenberg 12:13 5
4. Landsberied 7:14 4
5. Kottgeisering 2:19 0
Vorrunden-Abschlusstabelle, Gruppe 2:
1. Mammendorf 14:6 10
2. Unterpfaffenhofen 15:11 10
3. Breitbrunn 12:12 9
4. FFB-West 15:7 8
5. Aufkirchen 9:12 5
6. Wörthsee 5:22 0

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