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3. Liga: Brucker Panther bauen mit Sieg gegen Oppenweiler Tabellenvorsprung weiter aus

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Im zweiten Spiel nach seiner Velretzungspause war Yannick Engelmann mit sieben Toren Brucks bester Torschütze. © Daschner

Die Panther haben ihren Vorsprung in der Tabelle der 3. Bundesliga ausgebaut – und das ohne ihren Trainer. Während Coach Martin Wild im Krankenhaus bei einem Leitsturz lädierten Ellbogen reparieren ließ, siegten die Brucker TuS-Handballer klar mit 37:27 (17:13) in Oppenweiler.

Fürstenfeldbruck - Weil Verfolger Pfullingen bei Abstiegskandidat Willstätt überraschend Federn ließ und nur Remis spielte, beträgt der Vorsprung der Panther in der Tabelle nun bereits satte sechs Punkte. Während Wild den Erfolg seiner Truppe vom Krankenhausbett aus verfolgte, übernahm Team-Manager Marco Müller das Coaching an der Seitenlinie. Und der ist sich nach der gezeigten Leistung sicher: „Wenn wir so spielen wie in Oppenweiler, dann kann uns heuer in der 3. Liga keiner mehr schlagen.“ 

Panther geben die Führung nicht mehr ab

Eine überragende Abwehrarbeit mit Sebastian Meinzer und Kapitän Korbinian Lex in der Mitte war ein Schlüssel zum Erfolg. Aber nicht der einzige. Müller bezeichnete die komplette Teamleistung als „erste Sahne“. Im Angriff schwang sich Yannick Engelmann im zweiten Spiel nach seiner längeren Verletzungspause mit sieben Toren zum besten Torjäger der Panther auf. Knapp dahinter folgten Lex und Benedikt Hack, dessen Einsatz vor dem Spiel noch fraglich war. Sie trafen jeweils sechsmal. Ab dem 4:3 in der zehnten Minute gaben die Panther ihre Führung nicht mehr ab. 

Sponsorensuche läuft auf Hochtouren

Während die Panther also sportlich ihre Aufstiegsambitionen noch einmal unterstrichen, wird auch neben dem Spielfeld bei der Sponsorensuche weiter kräftig gearbeitet. Bei der Aktion Trikotsponsoring ist der TuS noch nicht am Ende angelangt. Auch nach dem 150. Teilnehmer, der den TuS-Handballern als Wetteinlösung ein kaltes Bad im Pucher Meer bescherte, melden sich weiter Interessenten. Für mindestens 100 Euro können sich die Kleinsponsoren ihren Namen klein auf dem künftigen Trikot abdrucken lassen. Sportlich geht es am kommenden Wochenende wieder in der heimischen Wittelsbacher Halle weiter. Dann empfangen die Panther am Samstag um 19.30 Uhr die Salamander aus Kornwestheim an der Amper. Die Gäste hinken als Tabellenachter den Erwartungen heuer ein wenig hinterher, haben aber auch ein Spiel weniger absolviert, als zum Beispiel das punktgleiche Oppenweiler. Mit sechs Punkten Vorsprung könnten sich Panther sogar mal einen Ausrutscher leisten. Aber daran denkt in der Euophorie des möglichen Aufstiegs derzeit keiner. 

Andreas Daschner

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