TuS gewinnt nach sechs Niederlagen gegen Nußloch

Panthers schielen auf Platz vier

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Korbinian Lex vom TuS greift an

Sechs Pleiten standen für die Drittliga-Handballer des TuS Fürstenfeldbruck gegen Nußloch bereits zu Buche. Nun hat es endlich geklappt: Bei der siebten Auflage des Duells gelang der erste Sieg, der mit 26:17, der von 1000 Fans in der Wittelsbacher Halle frenetisch gefeiert wurde

Fürstenfeldbruck - Zuschauermagneten waren die Duelle mit den Württembergern – trotz der Niederlagenserie – schon immer. Diesmal kam auch noch dazu, dass sich der TuS wieder mit den Zweitliga-Frauen vom HCD Gröbenzell zu einem Doppelspieltag zusammengetan hatten. Das hochklassige Doppel sorgte für eine ausverkaufte Wittelsbacher Halle. Während die Gröbenzellerinnen ihre Partie gegen die Kurpfalz Bären knapp mit 24:27 verloren, lief es bei den Bruckern voll nach Plan. 

Bei nur 17 Gegentoren war der Grund für den lang ersehnten Sieg gegen Nußloch schnell gefunden: „Wir hatten heute eine fantastische Abwehrleistung“, sagte Trainer Martin Wild. Im Wissen um einen angeschlagenen Gegner – der Hauptsponsor hat seinen Rückzug zur kommenden Saison angekündigt, was Unruhe in die Nußlocher Truppe brachte – hatten sich die Brucker ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: in beiden Halbzeiten unter zehn Gegentoren zu bleiben. Wild: „Dass das am Ende wirklich geklappt hat, hat mich selbst etwas überrascht.“ 

Ein Hexer im Tor

Zumal die Gäste bei Ballbesitz oft ihren Torhüter für einen weiteren Feldspieler aus dem Kasten nahmen. Doch auch zu siebt bissen sich die Württemberger die Zähne an der TuS-Defensive aus. Und wenn sich doch einmal eine Lücke auftat, war Brucks Torhüter Michael Luderschmid auf dem Posten. Der entwickelte sich an diesem Abend zu einem wahren Hexer. Mehrere Tempogegenstöße und sogar drei Siebenmeter parierte der Torsteher und trieb die Nußlocher Angreifer damit schier zur Verzweiflung. Spätestens als Julian Prause eine Viertelstunde vor Schluss zum 18:13 traf, war der Wille der Nußlocher gebrochen – und damit ein weiteres Ziel von TuS Coach Wild erreicht: „Wir wollten an den Punkt kommen, an dem der Gegner die Lust am Spiel verliert.“ Zwar verkürzte Nußloch noch einmal um zwei Tore, doch man merkte den Gästen deutlich an, dass sie die Hoffnungen auf die Wende bereits begraben hatten. 

Trotz Jubel: Panther hatten zu viele Chancen liegen gelassen

Der Rest war für die Brucker Panther nur noch Formsache. Doch trotz allem Jubel bei der beeindruckenden Kulisse fand Wild auch ein Haar in der Suppe: „In der ersten Halbzeit haben wir im Angriff zu viele Chancen liegen lassen.“ Gestört hat es letztlich zwar nicht, dennoch bleibt für die restlichen Saisonspiele noch die Aufgabe, diese Schwächen abzustellen. Dann könnte es sogar doch noch für die direkte Qualifikation für den DHB-Pokal reichen. Platz vier ist jetzt jedenfalls in Reichweite. 

Andreas Daschner

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