Niederlage für Fürstenfeldbruck

Undiszipliniert gespielt: Handball-Panther des TuS FFB verlieren gegen Dessau-Roßlau 20:32

Die Fürstenfeldbrucker Handball-Panther verlieren daheim gegen Deussau-Roßlauer 20:32
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Die Fürstenfeldbrucker gaben zu schnell auf: Handball-Panther verlieren gegen Deussau-Roßlauer 20:32
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Die Fürstenfeldbrucker gaben zu schnell auf: Handball-Panther verlieren gegen Deussau-Roßlauer 20:32

Fürstenfeldbruck – Einen Handball-Abend zum Vergessen erlebten die Panther beim Heimspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV 06. Das 20:32 (8:15) bedeutete am Ende die zweithöchste Saisonniederlage für die TuS-Handballer.

Die Gäste hatten für alle Waffen der Brucker die passende Antwort und gewannen am Ende auch in dieser Höhe verdient. Dabei starteten die Panther vielversprechend in die Partie. Die ersten drei Angriffe der Dessau-Roßlauer versandeten im Nichts, Julian Prause und Sebastian Meinzer trafen auf der anderen Seite zur 2:0-Führung der Hausherren. Doch dann fanden der DRHV ins Spiel. Den Startschuss gab der beste Mann auf dem Platz: Torhüter Philip Ambrosius verhinderte gegen dem frei vor ihm stehenden Meinzer den dritten Brucker Treffer.

„Mich hat geärgert, dass wir Mitte der ersten Halbzeit schon die Köpfe haben hängen lassen.“

TuS Panther-Trainer Martin Wild

„Ambrosius von außen ist ein richtig guter Torhüter“, sagte Wild. Mit jeder vergebenen Chance habe man die zunehmende Unzufriedenheit der Spieler gemerkt. „Mich hat geärgert, dass wir Mitte der ersten Halbzeit schon die Köpfe haben hängen lassen.“ Aber auch sonst sei der Plan von Gästetrainer Uwe Jungandreas aufgegangen. „Den Rückraum-Durchbruch verhindert man gegen uns, das Macht auch Sinn“, so der Übungsleiter. Und so lief von da an nicht mehr viel bei den Panthern.

Gegnerischer Torhüter verhinderte viele Treffer

Die Flügelspieler scheiterten immer wieder an Ambrosius. Würfe aus dem Rückraum landeten allzu oft im Dessau-Roßlauer Block. Anspiele an den Kreis verhinderte die starke Abwehr der Gäste weitgehend. Und wenn doch mal ein Ball durchkam, war Ambrosius immer wieder zur Stelle. Der TuS fand keine Mittel und Wege, dieses Dessau-Roßlauer Bollwerk auszuhebeln. Im Gegenteil. „ Wir sind komplett von unserem Plan abgewichen, haben phasenweise wirklich völlig undiszipliniert gespielt“, kritisierte Wild den Auftritt seiner Mannschaft. Dessau habe seine Spieler zwar teilweise auch zu schlechten Wurfpositionen gezwungen. „Wir haben heute aber auch jede erste Halbchance genommen und haben unser Handballspiel nicht konsequent zu Ende gespielt.“ Die Mannschaft habe den Ball nicht laufen lassen, sei hektisch geworden, und dann sei von Minute zu Minute Unsicherheit dazugekommen. „Man hat richtig gemerkt, dass die Flatter vor dem Torhüter ging.“ Das größte Problem sei letztlich das Angriffsspiel gewesen. „29 Fehlwürfe, der gegnerische Torhüter mit 53 Prozent Abwehrquote, da kann man definitiv kein Spiel gewinnen.“ Es habe einfach nichts funktioniert.

Auch noch kein Ton

Dazu passte dann auch, dass bei der Pressekonferenz nach dem Spiel die Tonanlage nicht mitmachte und die Aussagen der Trainer daher nicht wie gewohnt über die sozialen Medien übertragen werden konnte.
Andreas Daschner

Rubriklistenbild: © Andreas Daschner

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