»Dahoam weiter unbezwingbar«

HCD Gröbenzell siegt mit 28:18 gegen Herzogenaurach

Sina Fischer gelang trotz Bedrängnis ein präzises Abspiel auf ihre Mitspielerin Isabell Kattner.
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Sina Fischer gelang trotz Bedrängnis ein präzises Abspiel auf ihre Mitspielerin Isabell Kattner.
  • Dieter Metzler
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Gröbenzell – Mit einem souveränen 28:18 (15:10)-Sieg über den TS Herzogenaurach kehrte der HCD Gröbenzell am fünften Spieltag in der dritten Liga wieder in die Erfolgsspur zurück. 

Zugleich gelang den Gröbis ihr Vorhaben, den Auswärts-Ausrutscher in Steißlingen vom vergangenen Samstag vergessen zu machen, sowie auch die weiße Weste im dritten Heimspiel in der Wildmooshalle zu verteidigen.

„Die Abwehr stand bis auf die ersten Minuten sehr gut“, lobte HCD-Coach Stefan Weidinger sein Team. „Wir haben in beiden Halbzeiten jeweils fünf Treffer mehr erzielt als die Gäste und uns keinen Durchhänger geleistet.“ In der Tat fand die Abwehr zu alter Stabilität zurück, und Torhüterin Theresa Bauer erwischte einen Sahnetag.

Gerade in den ersten zehn Minuten hielt die HCD-Keeperin ihre Mannschaft im Rennen, als sie in mehreren Eins-zu-Eins-Situationen bravourös reagierte. Zu Höchstform lief auch Linksaußen Beatrice Mazzucco auf, die von Hallensprecher Markus Watzlowik als beste Linksaußen der Liga vorgestellt wurde. Mit fünf Treffern, einer schöner wie der andere, war sie diesmal neben Saskia Putzke, die ebenfalls auf fünf Tore kam, die erfolgreichste Werferin.

Nach den leichten Startschwierigkeiten in der Anfangsphase schaltete die Mannschaft auf Betriebstemperatur um. Vor 150 Zuschauern wollten sich die Gröbis daheim jedenfalls nicht in die Suppe spucken lassen. Nach 20 Minuten war mit fünf Toren Unterschied der erste respektable Vorsprung herausgespielt, der sogar einmal auf sechs Tore anstieg.

Vier Treffer in den ersten Minuten nach dem Wiederbeginn ließen die Gröbis auf acht Treffer Vorsprung davonziehen. Spätestens, als der Vorsprung dann zehn Minuten vor dem Ende gar auf zehn Treffer angewachsen war, war den Gästen aus dem Frankenland klar, die Begegnung ist gelaufen. Herzogenaurachs Torjägerin Laura Brockschmidt war allerdings nie ganz auszuschalten. Auch sie erzielte fünf Treffer, was letztlich aber an der dritten Niederlage nichts änderte.

HCD-Coach Weidinger fieberte bereits wenige Minuten nach der Schlusssirene schon gedanklich dem Topspiel am kommenden Samstag entgegen. „Darauf freue ich mich schon riesig“, meinte er. Da trifft seine Mannschaft im Spitzenspiel der dritten Liga in der Albert-Loderer-Halle in Augsburg auf den Tabellenführer TSV Haunstetten.

Metzler

Torschützen des HCD

Mazzucco (5), Putzke (5), Nittel (4), Gettwart (4), Kattner (3), Königsmann (3), Salvermoser (2), Fischer (1), Obermeier (1)

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