Der 19. Herbstball des TSV Unterpfaffenhofen-Germering war fast ausverkauft 

Germeringer Herbstball Tanzsport der Extraklasse 

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Die Teilnehmer des Finales der Hauptgruppe A Latein bei der Siegerehrung

Germering – Der 19. Herbstball bot allen Anwesenden in der fast "ausverkauften" und zum festlich geschmückten Ballsaal umgewandelten Mehrzweckhalle des TSV Unterpfaffenhofen-Germering wieder eine hervorragende Mischung aus der Darbietung tänzerischer Höchstleistungen und eigener Aktivität auf der großen Tanzfläche bis in die frühen Morgenstunden.

Zur Musik der Tanzband The Swingers zeigten die zehn angetretenen Paare der Hauptgruppe Latein A dem Publikum außergewöhnliche Beweglichkeit und jede Menge tänzerisches Können. Sechs Paare verschiedener Münchener Tanzsportvereine, zwei Paare aus Salzburg und je ein Paar aus Augsburg und Nürnberg kämpften in der Vorrunde um den Einzug ins 6er-Finale. Dort gaben sich die späteren Sieger Martin Friedrich und Julia Klein vom Gelb-Schwarz-Casino München in keinem der Tänze – Samba, Cha Cha, Rumba, Paso Doble und Jive – eine Blöße. Sie entschieden das Turnier mit allen 25 möglichen 1er-Wertungen klar für sich und konnten somit den von der Stadt Germering gesponserten Germeringer Herbstpokal – einen gläsernen Tanzschuh – nach Hause mitnehmen.

Jonas Berberich und Karin Schuster bei der Standard-Show

 Auch beim 5. und 6.Platz waren sich die fünf Wertungsrichter weitgehend einig, diese beiden Plätze gingen eindeutig an das Nürnberger bzw. das Augsburger Paar. Die Plätze zwischen dem 2. bis 4. Platz dagegen waren hart umkämpft und die drei weiteren Münchener Paare des Finales boten einen spannenden Wettkampf. Nach jedem Tanz war die Platzierung der Paare und damit auch die Reihenfolge der Paare in der Gesamtwertung eine andere. Am Ende war es eine "hauchdünne" Entscheidung mit nur jeweils einer Platzierungswertung Unterschied zwischen diesen drei Plätzen. 

Dies hatte auch Auswirkung auf die Verteilung der von Germeringer und Gilchinger Geschäftsleuten gesponserten Preise der Tombola, wo die anwesenden Gäste nach der Vorrunde das Paar für den zweiten Platz, den dann Daniel Irmler und Isabella Röhner vom TSC Savoy München belegten, tippen mussten. Die Mitglieder der Tanzsportabteilung lagen hier mit ihrem Tipp überwiegend falsch, die Preise gingen fast ausschließlich an die Mitglieder anderer Abteilungen. Insbesondere der Vorstandstisch bewies Kompetenz bei den Lateintänzen und räumte gleich vier Preise ab. Den 3. Platz belegten Markus Kayl und Franziska Mennicke vom Gelb-Schwarz-Casino München.

Michael Saumweber 

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