TuS-Handballer aus FFB retteten gegen Landshut sich mit 33:29 ins Ziel 

Bayernliga-Handballer aus FFB wieder zurück in der Erfolgsspur 

+
Spiel TuS-Handballer FFB gegen AufsteigerTG-Landshut ( Sprung: Nick Huber)Spiel TuS-Handballer FFB gegen AufsteigerTG-Landshut ( Sprung: Nick Huber, FFB)

Fürstenfeldbruck –  Nach einer deutlichen 27:19-Führung der Brucker Bayernliga-Handballer über den Aufsteiger TG Landshut glaubte niemand der knapp 200 Zuschauer in der Wittelsbacher Halle, dass der Sieg der Mannschaft von TuS-Trainer Martin Wild nochmals in Gefahr geraten könnte. Doch die Kreisstädter machten es nochmals spannend.

Der Tabellenachte aus der niederbayerischen Metropole holte Treffer um Treffer auf. Am Ende rettete sich der Tabellenfünfte aus der Kreisstadt mit einem 33:29 ins Ziel. Wenn auch der Sieg letztlich verdient war, so vergraule man mit so einer Einstellung, die die Spieler in den letzten 20 Minuten an den Tag legten, auch die treuesten Anhänger, meinte Abteilungsleiter Erich Raff nach der Begegnung leicht angesäuert.

Dabei begann das Spiel der Gastgeber vielversprechend. In den ersten zehn Minuten beherrschte die TuS-Handballer die Gäste aus Landshut und erspielten sich einen 7:4-Vorsprung. Kreisläufer Christian Wallnitz netzte dreimal ein, und vier Treffer erzielte Nick Huber. Der Aufsteiger aus Landshut zeigte sich jedoch wenig beeindruckt, und plötzlich stand es 8:8. Der 33-jährige Brucker Coach nahm erstmals eine Auszeit. Die zeigte Wirkung, denn die Kreisstädter gingen wieder konzentrierter zur Sache und mit einem herrlichen Kempa-Trick stellte Maximilian Lentner den 20:14-Halbzeitstand her.  

Der sechs Tore-Vorsprung gab der Wild-Mannschaft die nötige Sicherheit, und so bauten die Brucker ihren Vorsprung kontinuierlich aus. 

Nach 40 Minuten schien die Bayernliga-Begegnung entschieden. Mit einem 27:19 bogen die TuS-Handballer in die Schlussphase der Begegnung ein. Wohl in Anbetracht des klaren Vorsprungs ließ die Konzentration der Brucker Spieler wieder nach. Hochkarätige Chancen wurden leichtfertig vergeben, der Spielfluss der Kreisstädter geriet ins Stocken. Man verlegte sich mehr aufs Verwalten des Vorsprungs. Doch das ging ins Auge. Als die Gäste auf 28:22 verkürzten, war es mit Wilds Geduld aus. Der Brucker Trainer nahm eine zweite Auszeit, um seine Spieler nochmals zu motivieren. Doch die Ansprache des Trainers erreichte die Spieler nicht. Die Landshuter kamen zu drei weiteren Treffern, und der Vorsprung war nunmehr auf nur noch drei Treffer zusammengeschmolzen. Vier Minuten vor Schluss, als Philipp Schmittner auch noch mit einem Siebenmeter scheiterte, erzielte der Aufsteiger aus Landshut das 31:29. Landshuts Trainer nahm seien Torwart zugunsten eines weiteren Angreifers vom Feld. Der unglückliche Siebenmeterschütze traf dann aus der eigenen Spielhälfte zum wichtigen 32:29. Maxi Dück machte schließlich mit dem 33. Treffer für die Brucker den Sack zu. „Auch wenn hinsichtlich der Meisterschaft der Zug abgefahren ist, so kann ich so eine Leistung der Mannschaft nicht akzeptieren“, meinte Raff nach dem Schlusspfiff. Nur mit guten Leistungen könne man die Zuschauer in die Halle locken, so der TuS-Abteilungsleiter. „Es stehen noch vier Heimspiele an, bei denen die Mannschaft beweisen kann, dass sie auch über 60 Minuten konzentriert aufspielen kann“, hofft Raff auf Besserung. 

 Dieter Metzler

Auch interessant

Meistgelesen

Lauf-Events im Landkreis
Lauf-Events im Landkreis
Nullnummer beim Derby in Mammendorf
Nullnummer beim Derby in Mammendorf

Kommentare