Kaum Höhepunkte

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Gegen Kaufbeuren: Brucks Karol Kopec scheitert an Kaufbeurens Schlussmann Bernd Grund.

Landkreis – In ihrem letzten Heimspiel vor dem Start in die Rückrunde der Fußball-Landesliga Südwest kamen die beiden Landkreisvertreter aus Fürstenfeldbruck und aus Oberweikertshofen jeweils nicht über ein enttäuschendes Unentschieden hinaus.

Während sich die knapp 100 Zuschauer in der Kreisstadt beim Spiel des SCF gegen die SpVgg Kaufbeuren mit einem torlosen Remis begnügen mussten, konnten die 180 Besucher im Oberweikertshofener Waldstadion beim 1:1 der Gastgeber gegen den TSV Ottobeuren zumindest zwei Treffer bejubeln. Nicht nur wegen der mageren Torausbeute besaßen beide Begegnungen ein schwaches Niveau, das eigentlich einer Landesliga nicht würdig war. 

Dass beim siebten Remis der Elf von SCF-Coach Tarik Sarisakal in der laufenden Saison überhaupt keine Stimmung im Brucker Technomarkt-Stadion aufkam, dafür sorgten letztlich die 22 Akteure, die mit ihrem destruktiven Gekicke für wenig mitreißende Szenen auf dem Platz sorgten. Die im Tabellenkeller stehenden Allgäuer Gäste waren in erster Linie darauf bedacht, kein Gegentor zu fangen. Sie schienen mit einem Punkt zufrieden zu sein. Die Sarisakal-Elf hingegen, die mit einem Heimsieg weiter Boden gut machen wollte im Kampf um den Klassenerhalt, fand letztlich kein probates Mittel, sich gegen die tiefgestaffelte Abwehr der Gäste erfolgreich durchzusetzen. Einziger Höhepunkt im ersten Durchgang blieb der von Uli Fries abgefeuerte Freistoß, den aber Kaufbeurens Schlussmann Bernd Grund mit einer Parade an den Pfosten lenkte. 

In den zweiten 45 Minuten erhielt der eingewechselte Karol Kopec die beste Chance, den Gastgebern doch noch drei wichtige Punkte zu bescheren. Aus kurzer Distanz schaffte der Ex-Oberweikertshofener es jedoch nicht, den Ball am gegnerischen Torwart vorbeizubringen. So blieb es am Ende beim torlosen Remis. Nach zwei Niederlagen in Folge wollte der SC Oberweikertshofen mit einem Sieg über die abstiegsgefährdeten Gäste vom TSV Ottobeuren wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Doch die Rehabilitation vor eigenem Publikum glückte nur zur Hälfte. So fiel auch das Fazit von SCO-Manager Uli Bergmann gemischt aus. „Positiv ist anzumerken, dass wir nach zwei Niederlagen wieder gepunktet haben, negativ, dass wir gegen einen vermeintlichen Abstiegskandidaten nicht gewinnen konnten.“ 

Rhythmus gefunden 

Die vom Oberweikertshofener Trainergespann Florian Hönisch und Michael Westermair arg durchgewürfelte Anfangsformation – mit Cenk Imsak, Arton Berisha und Florian Tremmel sowie Hönisch selbst – blieben gleich vier Stammspieler draußen, fand erst nach dem 1:1-Ausgleich durch Ilija Sivonjic ihren Rhythmus, wobei sich die Gastgeber auch noch bei den Gästen bedanken konnten. Ein missglückter Rückpass zum eigenen Torwart erahnte Sivonjic und nahm das „Geschenk“ dankbar an.In den ersten 45 Minuten scheiterte Fabian Friedl mit einem Pfostenschuss und Patrick Feicht hatte Pech bei einem Lupfer über den Ottobeurer Keeper, als sich der Ball aufs Tornetz senkte. Aber auch die Gäste hätten durchaus einen Treffer erzielen können, doch Torwart Tobias Hellmann, bei dem sich Licht und Schatten abwechselten, hielt bis auf das Gegentor seinen Kasten sauber.

Dieter Metzler

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