Nach dem letzten Kampftag in der 2. Bundesliga stehen die Frauen des 1. SC Gröbenzell auf dem 1. Tabellenplatz und steigen somit in die 1. Liga auf.

Sensationeller Aufstieg: Judo Damen 1. SC Gröbenzell in der 1. Liga

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Jubel bei den Judo Damen des 1. SC Gröbenzell.

Gröbenzell – Nach dem letzten Kampftag in der 2. Bundesliga stehen die Frauen des 1. SC Gröbenzell auf dem 1. Tabellenplatz und steigen somit in die 1. Liga auf. Zuletzt glückte dies 2010. 2011, 2012 und 2013 belegte die Mannschaft jeweils den 8. Platz. 2014 musste man zurück in die 2. Liga, da die Anzahl der Mannschaften in der Gruppe Süd auf sechs reduziert wurde. Nach zwei Jahren in der zweiten Liga gelang erneut der Aufstieg. 

Nach dem letzten Kampftag in der 2. Bundesliga stehen die Frauen des 1. SC Gröbenzell auf dem 1. Tabellenplatz und steigen somit in die 1. Liga auf. Zuletzt glückte dies 2010. 2011, 2012 und 2013 belegte die Mannschaft jeweils den 8. Platz. 2014 musste man zurück in die 2. Liga, da die Anzahl der Mannschaften in der Gruppe Süd auf sechs reduziert wurde. Nach zwei Jahren in der zweiten Liga gelang erneut der Aufstieg. 

Am letzten Kampftag ging die Reise nach Karlsruhe. Der erste Gegner war die SG Eltmann. Ein Sieg war hier eingeplant. In den vielen Begegnungen gegen Eltmann verließen die Gröbenzellerinnen immer als Sieger die Matte. Im ersten Kampf standen sich Marion Weissensteiner und Rebecca Frank gegenüber. Marion zeigte sich wie immer stark und beendete den Kampf vorzeitig mit Haltegriff. Stefanie Mannaberg musste sich Clara Köhne geschlagen geben. Auch Ann-Katrin Schubert konnte sich gegen Janine Grafen nicht durchsetzen. Martina Baumann konnte mit ihrem Sieg gegen Sabine Greiner den Gleichstand von 2:2 herstellen. Nach nur 26 Sekunden bezwang sie ihre Gegnerin mit Spezialtechnik Tai-otoshi. Nach Niederlage von Sophie Kappler und Sieg von Stefanie Klinger stand es 3:3. Im Schwergewicht und letzten Kampf des Tages standen sich Neuzugang Zita Notter und Andrea Bock gegenüber. Mit dem ersten Ansatz nach 10 Sekunden Kampfzeit fällte sie Andrea Bock mit O-Soto Gari. Zita erkämpfte hiermit den Siegpunkt der Begegnung und den Aufstieg in die erste Liga.

In der zweiten Begegnung standen die SC Damen dem Ausrichter BC Karlsruhe gegenüber. Im ersten Kampf ging Marion Weissensteiner gegen Michaela Krämer mit Wazari in Führung. Durch eine Unachtsamkeit geriet Marion allerdings in einen Haltegriff aus dem sie sich nicht mehr befreien konnte. Stefanie Mannaberg unterlag der starken Nathalie Rouviere und auch Ann-Katrin Schubert musste sich geschlagen geben. Martina Baumann setzte sich erneut mit Tai-otoshi durch. Sophie Kappler musste ihren Punkt abgeben und somit war der Sieg für Karlsruhe klar. Stefanie Klinger und Zita Notter konnten noch auf den Endstand von 3:4 verkürzen.

Allen ist klar, dass die nächste Saison in der 1. Bundesliga sehr anspruchsvoll werden wird. Der Aufstieg war zu Saisonbeginn auch nicht das Ziel der SC Damen. Ein Platz unter den ersten drei Mannschaften sollte es ursprünglich werden. Auch wenn der Aufstieg durchaus mit einem mulmigen Gefühl betrachtet wird so überwiegt doch die Freude zu den besten sechs Damenmannschaften in Süddeutschland zu gehören und es ist klar wir stellen uns der Herausforderung.

C. Frey

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