Mädchen-Schulmannschaft knüpft an letztjährige Erfolge an

Ziel ist Berlin 

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Die Mädchen-Schulmannschaft des Carl-Spitzweg-Gymnasium.

„Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!“. Dieser Spruch dürfte vor allem den meisten Fußballfans im Ohr sein, wenn auch der FC Bayern mit gesenktem Haupt beim DFB-Pokalfinale von dannen ziehen musste. Auch im Tennis ist Berlin für viele Schüler jedes Jahr ein Traum – dort findet das Finale des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ statt.

Germering - Nachdem der Traum letztes Jahr für die Mädchenmannschaft des Germeringer Carl-Spitzweg-Gymnasiums im Bezirksfinale gegen das Gymnasium Tutzing ein unglückliches Ende fand, nehmen die Schü- lerinnen unter der Leitung von Lehrerin Nikola Keil, dieses Jahr einen neuen Anlauf. Angeführt von Sophia und Stella Jurina hat die Mannschaft, die sich auch neben den beiden Schwestern mit Jacqui Michallik, Hannah Niehus, Johanna Glück und Anjuli Hossner komplett aus Spielerinnen des TC Kreuzlinger Forst zusammensetzt, die ersten beiden Hürden souverän gemeistert. In der ersten Runde gab es ein 6:0 gegen einen sichtlich überforderten Gegner. Auch in der zweiten Runde ließ man dem Gymnasium aus Ingolstadt mit einem 5:1 keine Chance auf dem Platz. 

Gegner im Bezirkshalbfinale erneut Tutzing

Im Bezirkshalbfinale treffen die sechs Mädchen auf eine altbekannte Schule: Das Gymnasium Tutzing. Anders als im letzten Jahr soll dieses Jahr das Duell jedoch erfolgreich gestaltet werden. Hoffnung macht dabei, dass es beim Tutzinger Gymnasium altersbedingt einen Abgang gab und dass die Germeringer Schülerinnen dieses Jahr deutlich eingespielter sind. Gehören sie doch nicht nur alle zu den Leistungsträgerinnen in ihren Mannschaften, die mitunter in der Saison in Oberbayerns höchster Spielklasse spielen. Durch eine Kooperation zwischen dem Germeringer Gymnasium und dem TC Kreuzlinger Forst trainieren sie mittlerweile auch größtenteils in genau der Konstellation, in der sie zusammen in der Schulmannschaft spielen, einmal die Woche miteinander. Zu viel Druck machen sich die Mädchen aber nicht, vielmehr sehen sie das Ganze sportlich und wissen, dass voraussichtlich die Tagesform über Sieg und Niederlage im Duell mit Tutzing entscheiden wird. Nichtsdestotrotz gilt: Mit einem Sieg wäre man Berlin wieder einen Schritt näher. 

red

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