Ernennung zum Ehrenvorstand

Manfred Weindl prägte wie keine Zweiter

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Der Vorsitzende Josef Kraut (rechts) und sein Vize Robert Scheidler (links) überreichten Manfred Weindl die Urkunde für die Ernennung zum Ehrenvorstand.

Oberweikertshofen - Manfred Weindl wurde zum Ehrenvorstand des SC Oberweikertshofen ernannt Oberweikertshofen. Der langjährige Spieler und Funktionär Manfred Weindl des Dorfvereins hat die Urkunde bei der Jahreshauptversammlung in der SCO-Vereinsgaststätte in Empfang genommen.

Josef Kraut, sein Nachfolger als Vorsitzender, lobte Weindls Verdienste in Superlativen: „Er hat eine Karriere beim SCO hingelegt, wie es wohl keiner mehr schaffen wird.“ Schon als aktiver Kicker prägte Weindl den Verein wie kaum ein zweiter. Sein Name war eng mit den frühen Erfolgen des Dorfclubs verknüpft. Der ganz große Wurf blieb ihm jedoch versagt: gleich dreimal scheiterte die SCO-Elf mit Weindl im Entscheidungsspiel am Aufstieg in die Bezirksliga. Schon zu seiner aktiven Zeit wirkte Weindl als zweiten Vorsitzender in der Vorstandschaft mit. Nach seinem ersten Rücktritt als Fußballer drohte dem SCO der Abstieg. Doch Weindl schnürte noch einmal die Fußballschuhe und rettete seinen Verein. Zwölf Jahre lang – ab 1986 – hatte Weindl den Vizeposten in der Vorstandschaft inne, ehe er 1998 ins erste Glied rückte. Weindl führte er den Verein mit seinen acht Abteilungen 18 Jahre lang und durfte dabei auch den Höhepunkt „seiner“ Fußballer erleben: den Aufstieg in die Landesliga. Wie Kraut berichtete, hatte Weindl schon frühzeitig angekündigt, dass er mit 60 das Funktionärsamt an den Nadel hängen würde. Und so kam es dann auch: 2016 trat er nicht mehr zur Wahl an und machte den Weg für Kraut frei. Für seine Verdienste um den SCO wurde Weindl nun zum Ehrenvorstand ernannt. Der Vorstandsbeschluss dazu fiel einstimmig.

Andreas Daschner

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