Es war die erste Trainerstation von Markus Kiefl

Alter Bekannter wird Trainer beim EV Fürstenfeldbruck

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Spieler Maximilian Kolb, Kapitän Frederik Hoffmann, scheidender Vize Alfred Doenicke, neuer Coach Markus Kiefl, Präsidentin Gabi Pannek, kandidierender Vize Manuel Vilgertshofer und Mannschaftsbetreuer Josef Fuchs (von links).

Die Planungen beim EV Fürstenfeldbruck auf die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren. Am vergangenen Donnerstag stellte der Landesligist mit dem 42-jährigen Markus Kiefl einen neuen Trainer vor. Die Verpflichtung war notwendig geworden, nachdem sich Trainer Markus Pasterny nach einjährigem Engagement aus privaten Gründen zurückzog. Auch in der 2. Mannschaft steht ein Trainerwechsel zur neuen Saison an. Charly Schönberger übernimmt von Stefan Melcher das Traineramt.

Fürstenfeldbruck - Kiefl ist beim EVF kein Unbekannter. Der EVF war sozusagen seine erste Trainerstation überhaupt. Vor gut zehn Jahren trainierte der in Lager Lechfeld wohnende Kiefl eine Jugendmannschaft in Bruck. Kiefl, der wegen eine Knieverletzung seine Karriere als Spieler bereits mit 19 Jahren beenden musste, kennt aus der damaligen Zeit sogar noch einige Spieler, die jetzt in der ersten Mannschaft stehen. 

Kiefl holte zahlreiche Titel mit Landsberg

„Es ist reizvoll zu sehen, wie sich aus den Kindern von damals gestandene Eishockey-Spieler entwickelt haben“, meinte er. Zuletzt war Kiefl recht erfolgreich in Landsberg tätig. So gewann der B-Scheininhaber als Headcoach mit der Landsberger U20-Jugend in den vergangenen drei Jahren die Bayerische Meisterschaft, die Vize-Meisterschaft und stieg in die DNL auf. Nebenbei fungierte Kiefl als Co-Trainer der ersten Mannschaft. Als Trainer geht es ihm nicht nur darum, Erfolg zu haben, sondern auch darum, die Nachwuchsspieler nach oben zu bringen. 

Vizepräsident Doenicke stellt sich nicht mehr zur Wahl

Dazu erklärte Vizepräsident Alfred Doenicke, dass eine Partnerschaft mit einem Bayernligisten geplant sei, um jungen Spielern, die dort nicht zum Zuge kommen, bei Bruck mit einer Doppellizenz Spielpraxis zu vermitteln. Sozusagen als seine letzte große Aufgabe im Verein hatte Doenicke die Verbindung zum neuen Trainer hergestellt. Der 55-Jährige wird sich bei der Jahreshauptversammlung am 9. Juli nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Er strebt eine neue Aufgabe im Bayerischen Eislaufverband (BEV) an. Als sein Nachfolger stellt sich mit Manuel Vilgertshofer ein langjähriger Spieler der ersten Mannschaft bei der Versammlung zur Wahl. Vilgertshofer, der auch Trainer der U15 beim EVF ist, will sich der Öffentlichkeitsarbeit, dem Sponsoring und langfristig um das Thema Eishalle annehmen.

EVF-Präsidenten will weiter machen

Noch nicht amtsmüde ist EVF-Präsidentin Gabi Pannek, die sich erneut zur Wiederwahl stellen wird. Zwei Jahre nahm der in Germering wohnende Doenicke beim EVF die Aufgabe als Vizepräsident wahr. Dabei kümmerte er sich mit Schwerpunkt um das Landesliga-Team und um alles, was mit dem Verband zu tun hatte. Doch schon damals hatte der Verband bei ihm angeklopft. In der Frühjahrsversammlung in Peiting stellte sich Doenicke heuer nun als potentieller Bewerber für den Posten des Regional-Obmanns der Region 4 vor. Im Herbst wird seine Wahl wohl nur eine reine Formsache sein, denn die Vereine, die der Region 4 angehören, wollen Doenicke als ihren neuen Obmann haben. Dem EVF bleibt der 55-Jährige als Beisitzer erhalten. 

Dieter Metzler

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